Citroën Tubik: IAA 2011
Der neue Sinn des Reisens

Citroën will mit dem Tubik nichts weniger als das Reisen neu definieren. Mit seiner Kastenform zitiert die Studie den legendären Transporter Typ H. Premiere ist auf der IAA 2011.
- Stephan Bähnisch
Citroën lässt es mit seinen Messestudien gern richtig krachen. Natürlich nie, ohne dabei die eigene, leicht avangardistische Philosophie zu zitieren. Auf der IAA zeigen die Franzosen mit dem Tubik mal wieder, wo der Designhammer hängt. Der Citroën Tubik ist eine Glitterkiste mit bis zu neun Plätzen, dessen Inneneinrichtung mehr an eine schicke Lounge als an einen schnöden Transporter erinnert. Das Concept Car soll "der Reise einen neuen Sinn geben". Starker Marketing-Tobak, doch der Tubik kann es sich leisten. Die Linienführung zitiert den von Fans nur liebevoll "TUB" genannten Citroën Typ H, der sich mit seinen Transportqualitäten und dem ungewöhnlichen Design in 34 Jahren rund eine halbe Millionen Mal verkaufte.
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Nicht einfach ein schnöder Transporter, sondern ein echtes Designerhäppchen.
Bild: Werk
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Die Seitentür öffnet wie ein Garagentor und gibt dabei die komplette rechte Seite des Innenraums frei.
Bild: Werk
Während vorn chauffiert wird, schwelgen die Fondpassagiere im Luxus: Die Sitzflächen sind aus Filz, die Rückenlehnen und Türverkleidungen aus Seide und der Boden aus Leder. Kein Witz: Das Moucharabieh (ein vergittertes Fenster aus der islamischen Architektur) und eine Panoramaglasscheibe sollen tolle Ausblicke nach draußen garantieren und gleichzeitig vor neugierigen Blicken schützen. Die Reisenden können die drei Sitzreihen beliebig konfigurieren. Die mittlere Sitzreihe für drei Personen kann auch in einen niedrigen Tisch umgewandelt werden. Oder sie wird weggeklappt, dann entstehen zwei Quadratmeter Stauraum. Sogar eine Liegefläche ist machbar. So können die Passagiere halb liegend den breiten Multimediabildschirm genießen. Wie gesagt, der Tubik ist ein Showcar. Und er dürfte einigen anderen die Show stehlen.
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