Continental C.A.R.E Studie (2019): Reifen, Druck, Profiltiefe

Continental C.A.R.E Studie (2019): Reifen, Druck, Profiltiefe

Dieser Reifen pumpt sich selbst auf

Continental hat auf der IAA eine Rad-Reifen-Studie vorgestellt. Das Konzept ist voll vernetzt und reagiert auf unterschiedliche Fahrzustände.
Im Zuge der IAA 2019 hat Continental ein neues Konzeptrad vorgestellt. Die Studie "Conti C.A.R.E"(Connected. Autonomous. Reliable. Electrified) ist mit dem Fahrzeug vernetzt und soll zeigen, wie intelligente Rad-Reifen-Kombinationen der Zukunft aussehen können. Das besondere an Contis Zukunftsaussicht: Felge und Reifen arbeiten zusammen. Sensoren in der Reifenstruktur messen permanent die Profiltiefe, melden mögliche Schäden und messen Temperatur und Druck des Pneus. Die Technik dazu steckt im Rad! Das "ContiSense" genannte Kontrollsystem sendet die Daten bei Bedarf in die Cloud, nutzt sie aber vorwiegend zum Reagieren auf unterschiedliche Anforderungen beim Fahren.

Reifen reagiert flexibel

Die gemessenen Daten verschickt die Felge via Bluetooth.

Die Rad-Reifen-Kombination meldet aber nicht nur den aktuellen Zustand des Reifens an das Fahrzeug. Sie ermöglicht auch eine flexible Veränderung des Reifendrucks je nach Fahrzustand. Pumpen im Rad erzeugen bei der Beschleunigung des Autos Druckluft, die dazu genutzt wird, den Reifen bei Bedarf blitzschnell aufzupumpen. Das kann den Verbrauch des Fahrzeugs senken, denn ein erhöhter Reifendruck verringert die Auflagefläche des Reifens und damit den Rollwiderstand. Anders herum lässt sich auch Luft aus dem Reifen ablassen, um ihm mehr Auflagefläche zu geben. Überschüssige Druckluft aus den Pumpen wird in einem Tank gepuffert. Wann das Konzept bereit für die Serie ist, hat Continental noch verraten.

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