Corona-Raser: Chevrolet Corvette C6 Z06

Irre: Wieder ein Corona-Raser!

309 km/h auf einem US-Freeway! Der Fahrer einer Corvette fuhr jetzt rekordverdächtige 213 km/h zu schnell. Vor der Polizei brachte er eine skurrile Ausrede vor.
Ein ganz normaler Morgen im US-Bundesstaat Washington. Polizist Willard von der State Patrol kontrolliert den spärlichen Verkehr auf dem US2-Freeway, als plötzlich ein Fahrzeug mit einem irren Tempo an ihm vorbeirauscht. Auf der Strecke sind normalerweise 60 Meilen pro Stunde erlaubt, rund 96 km/h. Doch hier zeigt das Messgerät 192 mph an – also 309 km/h! Der Fahrer fährt unglaubliche 213 km/h über dem Tempolimit, in keinem Gesetzbuch ist ein solcher Verstoß auch nur annähernd geregelt. Als Worst Case ist eine Übertretung mit doppelter Geschwindigkeit aufgeführt, dafür kann neben einer empfindlichen Geldstrafe und dem Führerscheinentzug sogar ein Gefängnisaufenthalt verhängt werden. Trooper Willard verfolgt den rekordverdächtigen Raser, der in einer Corvette sitzt, und kann ihn schließlich zum Halten bewegen. Wie, das teilte die Polizei leider nicht mit. Wäre natürlich interessant gewesen, zu erfahren, wie ein Verkehrspolizist den über 300 km/h schnellen Supersportwagen stoppte.
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Kuriose Ausrede dürfte nicht vor Knast schützen

Bei der Befragung gibt der 31-jährige Fahrer lässig zu Protokoll, er hätte schnell etwas frühstücken wollen, sei deshalb so zügig gefahren. Vor der Härte des Gesetzes wird ihn diese clevere Ausrede wohl nicht schützen können. Da die Polizei anschließend auch noch Alkohol im Blut des Corvette-Rasers feststellen konnte, wurde dieser festgenommen und muss sich jetzt wegen des schwerwiegendem Geschwindigkeitsverstoßes und dem Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten. Das teilte Willards Kollegin Heather Axtman auf Twitter mit. Unklar bleibt weiterhin, in welchem Auto der Angeklagte unterwegs war. Laut Polizeibericht handelte es sich um eine Corvette 2008er Baujahr. Nach unseren Erkenntnissen könnte sich entweder um eine Corvette C6 Z06 oder eine ZR1 gehandelt haben, da es diese Modelle auf die gefahrene Geschwindigkeit von über 300 km/h bringen. Die stärkere ZR1 (647 PS) gilt allerdings als äußerst selten. Weshalb wir in diesem Fall von einer Z06 (7,0-Liter-V8 mit 512 PS) ausgehen.

Nicht der einzige Corona-Raser

Der Corvette-Raser ist leider kein Einzelfall, was grobe Tempoverstöße während der Zeit der Corona-Beschränkungen angeht. Erst eine Woche zuvor sorgte ein Mann in einem Dodge Challenger für Kopfschütteln, als er mit 290 km/h über einen Highway schoss. Natürlich galt auch hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die weit darunter lag. In beiden Fällen dürften den Rasern eine empfindliche Strafe drohen. Beim offenbar angetrunkenen Corvette-Fahrer ist eine Haftstrafe sogar wahrscheinlich.

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