Aller guten Dinge sind drei: Beim dritten Anlauf rast Audi dem Gesamtsieg bei der Rallye Dakar entgegen. Vor der Schlussetappe in Saudi-Arabien führt das Audi-Werksduo Carlos Sainz/Lucas Cruz weiter in der Gesamtwertung – und hat den schärfsten Verfolger verloren.
Während der Spanier die Etappe am Donnerstag als Dritter beendete, musste sein schärfster Konkurrent Sebastien Loeb den Traum vom Gesamtsieg zu den Akten legen. Der Franzose verlor auf der extrem schwierigen elften Etappe mehr als eine Stunde auf den Audi-Piloten. Grund: Nach einem heftigen Aufprall brach ein Querlenker an der Vorderachse seines Prodrive Hunters. Nur mit Hilfe des chinesischen YunXiang-Teams, das ebenfalls einen Prodrive fährt, konnte Loeb überhaupt weiterfahren.
Sainz mit einer Stunde Vorsprung
Beim dritten Anlauf rast Audi dem Gesamtsieg bei der Rallye Dakar entgegen.
Bild: Audi
Damit dürfte der Rallye-Doppelweltmeister aus Spanien seinem vierten Dakar-Sieg auf der Schlussetappe am Freitag entgegenfahren. Vorm Finale hat der dreifache Dakar-Sieger fast 1:30 Stunden Vorsprung auf Loeb, der weiter auf Rang zwei liegt.
Für Audi wäre der Sieg ein würdiger Rahmen für den den Abschied vom RS Q e-tron. Der innovative Hybrid-Renner fährt aktuell seine letzte Dakar, bevor Audi sich ganz dem Formel-1-Projekt widmet. Nach diversen Tagessiegen fehlt dem Werksprojekt noch der ganz große Triumph.