Dakar: Unfallfahrer musste wiederbelebt werden
Audi dominiert zweite Etappe der Dakar

Die Rallye Dakar führt 2024 wieder durch Saudi-Arabien. Erster schwerer Unfall bei den Motorrädern.
Bild: Audi
Sie gilt als die Mutter aller Wüstenrallyes – und auch als eine der gefährlichsten Rennsportveranstaltungen der Welt: die Rallye Dakar. Mittlerweile führt sie nicht mehr durch Afrika, sondern durch Saudi-Arabien, doch ihrem Ruf wird sie auch in diesem Jahr wieder gerecht.
Wie Rennleiter David Castera der britischen Zeitung "The Guardian" verriet, habe Falcón bei seiner Rettung zunächst keinen Puls gehabt. Ein Arzt, der schnell zum Unfallort geeilt war, rettete ihm das Leben.
Verletzter Rennfahrer mit Rettungshubschrauber abtransportiert
"Die Organisatoren schickten sofort einen Rettungshubschrauber, der sich um den verletzten Fahrer kümmerte, dessen Zustand als ernst eingestuft wurde", teilte der Rennveranstalter ASO teilte mit. "Er wurde ins Al-Duwadimi Krankenhaus (Riad; d. Red.) geflogen." Ein Fahrer, der unmittelbar hinter Falcon im Feld war, hatte den Unfall sofort gemeldet.
Über den Unfallhergang ist bisher Folgendes bekannt: Falcon soll bei Kilometer 448 auf der felsigen Strecke gestürzt und mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen sein. Noch in der Nacht musste er wegen eines Halswirbelbruchs (C2) und eines Hirnödems notoperiert werden. Derzeit liegt er im Koma. Sein Zustand soll inzwischen stabil sein. Außer Lebensgefahr ist er aber noch nicht. Über Folgeschäden ist noch nichts bekannt.
Audi dominiert zweite Etappe
Bei den Autos dominiert Audi derzeit die Rallye Dakar. Am Sonntag holte Wüsten-Legende Stephane Peterhansel seinen 50. Tagessieg in der Automobilwertung und zieht damit in der ewigen Bestenliste mit Ari Vatanen gleich. In der Gesamtwertung war der Franzose allerdings bereits am Samstag wegen eines Reifenschadens zurückgefallen.
Dort führt sein Markenkollege Carlos Sainz. Der Spanier beendete die zweite Etappe mit rund 18 Minuten Rückstand auf Peterhansel auf Rang acht. In der Gesamtwertung liegt der Vater von Formel-1-Star Carlos Sainz jr. etwa zwei Minuten vor Yazeed Al-Rajhi (Toyota) an der Spitze. Dritter ist Sébastien Loeb (Prodrive Hunter) mit rund vier Minuten Rückstand. Peterhansel liegt rund 13 Minuten zurück.
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