Kinder kosten, das wissen alle Eltern nur zu gut. Die Folge etwa heißt, Kleinwagen oder Roadster gegen einen Kombi oder Bus zu tauschen. Und Kindersitze zu kaufen. Sitzen die Zwerge dann darin an Bord, fahren Eltern vorsichtiger und produzieren deshalb weniger Schäden in der Haftpflicht wie in der Kasko. Dieser Zusammenhang ist statistisch erwiesen und wird deshalb von allen Versicherungen (mehr oder weniger) belohnt. Die Konsequenz: Kleine Kinder in der Familie sparen Beitrag (Tabelle 1). Ganz anders sieht es aus, wenn die Kinder volljährig geworden sind und mit dem frisch erworbenen Führerschein selbst hinters Steuer des Familienwagens drängen, dann wird die Kfz-Versicherung deutlich teurer (Tabelle 3). Denn junge Fahrer bis circa 25 Jahre bauen statistisch weit mehr Unfälle als der Durchschnitt. Und das wirkt sich negativ auf das Versicherungskonto fürs Familienauto aus. Die notwendige Folge ist oft ein Wechsel der Versicherung, wenn die bisherige bei Einschluss der Fahranfänger mitunter plötzlich glatt den doppelten Beitrag verlangt. Dann wird die Suche nach einem Versicherer zwingend, der den erweiterten Fahrerkreis nur mit einem relativ moderaten Aufschlag belegt. Dazwischen liegen die Kosten, wenn ein Kind den Führerschein mit 17 macht, also bis 18 in Begleitung der Eltern fährt (Tabelle 2).