Wir müssen reden. Über Dienstwagen. Und damit immer öfter auch über Plug-in-Hybride, jene Zwitter mit Verbrenner, E-Motor und Stecker. Bei Autos, die nicht privat, sondern über eine Firma angemeldet werden, geht es hauptsächlich bergauf. In den letzten zehn Jahren legten die gewerblichen Neuzulassungen um satte 41 Prozent zu, während der Gesamtmarkt nur ein Plus von knapp 24 Prozent verbuchte.
Überblick: Alles zum Thema Firmenwagen
VW Passat GTE
Der Passat GTE trägt als Plug-in-Hybrid nur die halbe Steuerbelastung. Jeden Monat müssen also nur 229,05 Euro zusätzlich durch die Steuer-Mangel.
Ebenfalls auf dem Vormarsch: Hybride mit Stecker, besonders bei den Dienstwagen. Denn der Gesetzgeber erlässt Plug-in-Hybriden mit mindestens 40 Kilometern elektrischer Reichweite die Hälfte des geldwerten Vorteils. Wo vom Brutto-Listenpreis bei herkömmlichen Verbrennern ein Prozent monatlich zu versteuern ist, kommen die Plug-ins mit 0,5 Prozent davon. Das soll emissionsloses Pendeln fördern. Da Dienstwagen aber oft auf Langstrecken gehen und viele Firmen eine Tankkarte ins Handschuhfach legen, droht der Stromanschluss oftmals einzustauben. Was die CO2-Bilanz der schweren Hybride nachhaltig trübt. Damit Sie trotzdem den Durchblick behalten, checken wir vier beliebte Dienstwagen: Diesel, Benziner und zwei Plug-in-Hybride. In der Bildergalerie gibt's alle Infos.

Bildergalerie

A4, 3er, XC60, Passat: Dienstwagen im Check
A4, 3er, XC60, Passat: Dienstwagen im Check
A4, 3er, XC60, Passat: Dienstwagen im Check
Kamera
A4, 3er, XC60, Passat: Dienstwagen im Check