Carly: 5 Fakten

Wo Diesel-Fahrverbote kommen, wo sie drohen

Diesel-Abgasreinigung: 5 Fakten

Weniger Diesel-Abgase auf Knopfdruck

Software-Spezialist Carly will Diesel mit "aktiver Emissionsteuerung" sauber machen. Theoretisch bedeutet das: Knöpfchen drücken und ab in die Fahrverbotszone.
1. Technik: Carly ist spezialisiert auf Softwareanwendungen, die über die OBD-Schnittstelle bestimmte Daten von Autos auslesen oder steuern. Die neueste Entwicklung soll auf diesem Weg die Abgasreinigung von Dieseln verbessern.
2. Funktion: Die "aktive Emissionssteuerung" erhöht bei Bedarf die Abgasrückführungsrate. Das senkt den NOx-Ausstoß. Weil die Funktion nicht immer aktiv ist, soll es Nachteile wie Verkokung des AGR-Ventils oder Zusetzen des Rußpartikelfilters nicht geben.
3. GPS: Im Serieneinsatz könnte sich das System zum Beispiel automatisch per GPS-Steuerung in Fahrverbotszonen aktivieren.
4. Abschalteinrichtung: Zurzeit gelten Funktionen, die die Abgasreinigung unter normalen Bedingungen deaktivieren, als Defeat Device, sind damit also möglicherweise illegale Abschalteinrichtungen. Ob es für Carlys Emissionsteuerung eine Zulassung gäbe, ist fraglich.
5. Kosten: Carly spricht von 50 Euro pro Auto. Zum Vergleich: Hersteller veranschlagen bis zu 500 Euro für ihre Software-Updates.

Wo Diesel-Fahrverbote kommen, wo sie drohen

Stichworte:

Diesel CO2-Emission

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