Dodge Challenger: Gebrauchtwagen-Test
Der Dodge Challenger wird als Gebrauchtwagen zum teuren Spaß!
Gebrauchtwagen-Test Dodge Challenger
Viel Hubraum und V8-Power für 34.000 Euro: Ein 492 PS starker Dodge Challenger wartet auf einen neuen Besitzer. Gebrauchtwagen-Check!
Schon mal offen eine Waffe getragen? Ich auch nicht. Aber wenn man hinter dem Steuer des Dodge Challenger eine Kleinstadt heimsucht, dürfte das Gefühl sehr ähnlich sein. Selbst bei sachter Gangart grunzt der Chrysler-Hemi-V8 mit 6,4 Liter Hubraum allzeit gewaltbereit. Wen das noch nicht verschreckt, der geht spätestens angesichts der schieren Größe in die Knie. Coupés der Fünf-Meter-Klasse sind per se unverschämt.
Testfahrt mit dem gebrauchten Dodge Challenger

Dieser Fünfmeter-Koloss ist mit seiner Chrysler-Plattform technisch mit der Mercedes E-Klasse (W 211) verwandt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Der V8-Motor verbraucht gern mal 20 Liter auf 100 km

Archaisch: Hemi-6.4 mit zentraler Nockenwelle und Zweiventiltechnik. Modern: Zylinderabschaltung.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Vor dem Kauf muss der Challenger auf die Hebebühne
Zu den wenigen Schwachstellen zählen Vorbesitzer, die den mit nervöser Hinterachse gesegneten Challenger oft quer durch Kurven bewegt haben. Die Reifen an der Hinterachse sind dann im Jahrestakt fällig. Ärgerlicher ist es, wenn es bereits Feindkontakt gab. Auch unser Testfahrzeug hatte einen Heckschaden, "reparierter Unfallschaden" stand entsprechend im Inserat. So viel Fairness besitzt leider nicht jeder Verkäufer. So empfehlen wir, bevor diese Waffe ins Holster kommt: ab auf die Hebebühne!Fazit: Nur in der Anschaffung ist der Challenger günstig, Unterhalt (hier geht's zum Kfz-Versicherungsvergleich) und Reparatur sind in Deutschland ein teurer Spaß. Doch der lohnt sich immerhin, speziell die V8 besitzen einen hohen Fun-Faktor!
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