Dodge hat auf der Detroit Auto Show den Kompaktwagen "Dart" präsentiert. Der Viertürer basiert technisch auf dem Alfa Giulietta, von dem Dodge auch den 1.4 Turbo MultiAir-Motor übernimmt. Der Dodge Dart ist der zweite US-Amerikaner mit italienischen Genen – bislang brachte die Fiat-Chrysler-Ehe – abgesehen von Abarth – nur den Fiat 500 über den großen Teich. Hierzulande ist Dodge ja aus den Schauräumen verbannt, lediglich der Fiat Freemont setzt auf Dodge-Technik. Die Giulietta wird dem amerikanischen Geschmack allerdings ein bisschen intensiver angepasst: Dodge bietet den Dart als Sedan an, also als Stufenheck-Limousine. Nicht nur in der Länge wächst der Italo-Ami, sondern auch in der Breite.

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Video: Dodge Dart

Kompakter Italo-Ami

Laut Dodge soll der Detroit-Debütant mit Materialien, Design und Technologien locken, die eigentlich höheren Fahrzeugklassen zu Eigen sind. So kann sich der künftige Dart-Eigner nicht nur über ein großzügiges Platzangebot freuen, sondern auch über eine innovative Innenbeleuchtung und hochwertige Soft-Touch-Materialien. Dazu gibt es im fahrerorientierten Cockpit Features wie ein 7-Zoll-Kombiinstrument, einen 8,4-Zoll-Touchscreen oder ein beheizbares Lenkrad. Ein weiteres Highlight – so Dodge – sind die vielen Möglichkeiten der Individualisierung. Zur Wahl stehen zwölf Außenfarben, 14 Innenfarb- und Dekor-Kombinationen, sechs Rad-Optionen sowie drei Motorisierungs- und Getriebe-Varianten.

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Dodge Dart
Dodge hat der Giulietta ein Stufenheck angepflanzt, weil die Amis mehr Platz im Kofferraum mögen.
Zusätzlich steuert Mopar – Chryslers Spezialist für Performance-Teile – noch "Hunderte von Anpassungsoptionen" zum Portfolio bei. Für die Sicherheit an Bord zeichnen unter anderem zehn Airbags und eine Überwachung des toten Winkels verantwortlich. Die Optik des Neuen hat mit dem original Dart Musclecar aus den 60er- und 70er-Jahren wenig gemeinsam. Der Kühlergrill des neuen Dart wirkt mit den zwei Dodge-typischen Querstreben wesentlich bulliger als die Giulietta-Front. Mit den Heckleuchten und Endrohren zitiert Dodge die Optik des aktuellen Charger. Inklusive des 1,4-Liter-MultiAir-Turbos hat der Käufer zwei weitere Motoren zur Wahl: ein Zweiliter-Benziner (160 PS) und ein weiterer, 2,4 Liter großer MultiAir-Vierzylinder mit 184 PS. Und auch bei den Getrieben gibt es reichlich Auswahl. Zuerst kommt der Dart Ende 2012 mit einem manuellen Sechsgang- und einem Doppelkupplungs-Getriebe, 2013 soll eine Neunstufen-Automatik folgen.