Dodge zeigt in Genf die offene Studie Demon. Aber auch Alfa Romeo und Aston Martin markieren das Schweizer Roadster-Revier.
Stephanie Kriebel
Teuflischer Nachwuchs bei Dodge: Auf dem 77. Genfer Salon (8. bis 18. März 2007) stellt die Chrysler-Tochter den Demon Roadster Concept vor – und wird dabei sicherlich aufmerksam von der Konkurrenz beäugt. Die Studie zielt deutlich auf Mazda MX-5 und Opel GT. "Die DodgeViper ist für viele ein Traumauto mit Kultcharakter, der Demon soll ein erreichbares Traumauto sein", beschreibt Chrysler-Designer Jae Chung die Intention der Roadster-Studie. 3,97 Meter ist sie lang, 2,43 Meter misst der Radstand. Angetrieben wird die 1179 Kilo schwere Höllenbrut von einem 2,4-Liter-Benziner mit vergleichsweise harmlosen 172 PS, ein Sechsgang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die Hinterräder. Auch eine 270-PS-Version ist möglich, die Technik stammt (wie beim ChryslerCrossfire) vom Mercedes SLK.
Mit seinem markanten Äußeren macht der Demon deutlich, aus welchem Stall er kommt: Die wuchtige Front wird vom Dodge-Kreuz geziert, die dreieckigen, nach innen laufenden Frontscheinwerfer sorgen für den namensgerechten bösen Blick. Die mit Lufteinläsen versehenen, asymmetrischen Radhäuser, das kantige Heck mit LED-Leuchten und die trapezförmigen Auspuffrohre unterstreichen den aggressiven Charakter des Zweisitzers. Im Innenraum herrscht sportliches Ambiente im Zeichen des Aluminiums. "Hervorgehobern wurde, was auf das Fahrerlebnis abzielt", so Dan Zimmermann, Interieur-Designer des Demon. Dazu gehören schicke Sportsitze und eine Soundanlage.
Die weiteren Frischluft-Kollegen aus Genf gibt's in der Bildergalerie: Demon-Schwester Viper SRT-10, Aston Martin V8 Vantage Roadster und $(LA58423:Alfa 8C Spider)$ feiern ebenfalls ihr Schweizer Messe-Debüt.