Dodge Journey SR von Irmscher
Kompakter Van im Rallye-Fieber

Die Tuning-Experten von Irmscher hat dem Dodge Journey einen Rallye-Dress spendiert. Nun darf er sich ein SR hinter den Namenszug hängen und kostet 1800 Euro mehr als das Basismodell.
- Stephanie Kriebel
Veredler Irmscher hat es sich zur Aufgabe gemacht, schlichte Alltagsautos zu etwas Besonderem zu machen. Gerne toben sich die Mannen aus Remshalden dabei im automobilen Programm von Opel aus. Es dürfen aber ab und an auch andere Hersteller sein. Wie Dodge zum Beispiel. Dem Kompaktvan Journey hat Irmscher jetzt zu dem verholfen, was man bei Dodge den "Wow-Effekt" nennt. "Mutig, kräftig, männlich, zupackend und praktisch", so ist der Journey mit dem Zusatz SR in den Augen des Herstellers zu charakterisieren. Hört sich gut an – und sieht zumindest auch kernig aus.
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Unter der herben Schale sitzt allerdings ein sehr vernünftiger Kern: Mit dem Zweiliter-Turbodiesel-Direkteinspritzer sieht man gegen echte Sportler zwar keine Sonne, dafür verbraucht man nach Herstellerangaben aber auch nur 6,3 Liter. Da kann das wahlweise fünf- oder siebensitzige Familienmobil nicht aus seiner Haut. Einen weiteren Kratzer bekommt die Männlichkeit angesichts der inkludierten Abstandswarner in den vorderen und hinteren Stoßfängern. Dagegen stinkt wiederum das Sportfahrwerk an. Ab 31.190 Euro ist der Dodge Journey SR 2.0 CRD zu haben. Für den SR-Zusatz werden gegenüber dem Basismodell demnach 1800 Euro fällig. Der Preisvorteil gegenüber der Einzelbestellung aller Komponenten liegt bei 2000 Euro.
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