Ferrari F430 Coupé (2007) von Donald Trump
Dieser Ferrari F430 gehörte einst Donald Trump

Bild: Rockstar Car Auction
Gerade erst wurde Donald Trump zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ernannt – und der 78-Jährige sorgt für reichlich Schlagzeilen. Also genau der richtige Zeitpunkt, um einen Ferrari aus präsidialem Vorbesitz zu versteigern?
Genau das scheint der Plan des US-Auktionshauses "Rockstarcarauction" zu sein, denn kurz nach dem Amtsantritt von Donald Trump wird die Versteigerung eines von ihm bestellten Ferrari F430 Coupé beworben. Es handelt sich um ein 2007er Modell, das im Juli desselben Jahres auf Donald J. Trump zugelassen wurde. Damals ahnte wohl niemand, dass der Fahrzeughalter einmal zum 45. und 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden würde.
Wie lange Trump den 490 PS starken Ferrari besaß, geht aus der Auktionsbeschreibung nicht hervor. Wohl aber, dass sich der V8-Mittelmotorsportwagen in einem hervorragenden und unverbastelten Zustand befindet und der Lack durch eine durchsichtige Steinschlagschutzfolie (PPF) geschützt ist. Laut Auktionshaus wird der Zustand mit 9/10 bewertet.
Nur 15.000 Kilometer auf dem Tacho
Die Konfiguration des F430 Coupé ist klassisch: Außen "Rosso Corsa", das typische Ferrari-Rot, und innen beiges Leder. Allerdings handelt es sich nicht um einen der gesuchten F430 mit Sechsgang-Handschaltung und offener Schaltkulisse, sondern um die deutlich häufiger gebaute F1-Variante.
Der Nachfolger des 360 Modena beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 100 km/h und soll eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 315 km/h erreichen. Ob Trump mit seinem Ferrari jemals so schnell gefahren ist, darf bezweifelt werden. Viel gefahren wurde der F430 jedenfalls nicht. Nach knapp 18 Jahren stehen nur 9395 Meilen auf dem Tacho, also umgerechnet 15.120 Kilometer.

Der 4,3 Liter große V8-Sauger leistet 490 PS und 465 Nm. Die Drehzahlgrenze liegt bei 8500 U/min.
Bild: Rockstar Car Auction
Eine Plakette auf dem Armaturenbrett weist auf den prominenten Vorbesitzer hin. Unterhalb des Modellschriftzugs und der Chassisnummer ist bei diesem F430 das Kürzel "DJT NYC" eingraviert. Ein Detail, das nicht vom Werk stammt und nachträglich geändert wurde. Angeboten wird der Ferrari jedenfalls mit einer extrem umfangreichen Dokumentation, die die Historie belegt – und zu der sogar ein personalisiertes Kennzeichen aus dem Bundesstaat New York sowie die originale Plakette gehören.
Der Schätzpreis liegt bei einer Million Dollar
Auf den Fotos und laut Auktionsbeschreibung scheint das Ferrari F430 Coupé ein sehr sauberes Auto mit einer lückenlosen Historie zu sein, das in Vorbereitung auf die Versteigerung einen frischen Service erhalten hat und somit sofort einsatzbereit wäre. Als Anhaltspunkt: In Deutschland werden Ferrari F430 mit ähnlicher Laufleistung für etwa 150.000 bis 180.000 Euro gehandelt.
Der Schätzpreis dieses F430 aus präsidialem Vorbesitz wird mit fast schon unglaublichen 1 Million Dollar, also knapp 970.000 Euro, angegeben – das ist mehr als das Fünffache des eigentlichen Marktwerts. Womöglich hat sich das Auktionshaus bei der Preisfindung von Trumps ehemaligem Lamborghini Diablo VT Roadster leiten lassen, der 2024 die Summe von 1,1 Millionen Dollar brachte.

Versteigert wird der F430 mit einer umfangreichen Dokumentation. Unten im Bild ist die originale Plakette zu sehen.
Bild: Rockstar Car Auction
Die Auktion des Ferrari F430 beginnt am 16. Februar 2025 und soll am 9. März 2025 enden. Wir sind gespannt, ob ein wohlhabender Trump-Fan bereit ist, rund 800.000 Euro nur aufgrund des prominenten Vorbesitzers zu zahlen. Ebenfalls zu verkaufen: Der Mercedes 560 SL, den Trump Ivana schenkte
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