DS F3VER: Designstudie
Neue DS-Designstudie macht heiß auf die Zukunft
So sieht die Zukunft von DS aus: Mit dem F3VER zeigt DS einen kompakten Elektro-Flitzer mit spektakulärer Lichtshow und ungewöhnlichen Designideen.
Bild: AUTO BILD / Kevin Schiefler
DS will auffallen – und beim neuen F3VER beginnt das schon beim Namen. Ausgesprochen erinnert die Bezeichnung an das englische "Fever", also Fieber. Passend dazu soll die Studie vor allem Emotionen wecken und gleichzeitig einen Ausblick auf die künftige Designsprache der Franzosen geben. Mit 4,19 Meter Länge, 1,85 Meter Breite und 1,46 Meter Höhe bleibt der F3VER vergleichsweise kompakt. Trotzdem verspricht DS einen hohen Nutzwert. So soll der Kofferraum 400 Liter fassen – ordentlich für ein Auto dieser Größe.
Optisch schlägt der F3VER eine neue Richtung ein. Besonders auffällig ist die Front. In ihrer Mitte sitzt ein senkrechtes Element, das DS als "Totem" bezeichnet und das auf den ersten Blick ein wenig an Lancia erinnert. Daneben sorgt eine vertikale Lichtsignatur in Y-Form für hohen Wiedererkennungswert.
Rückleuchten mit 3000 LEDs pro Seite
Das Motiv setzt sich am Heck fort. Dort sitzt ebenfalls ein sogenanntes Totem mit digitalisiertem DS-Logo. Dazu kommen dreidimensional wirkende Rückleuchten aus jeweils 16 LED-Paneelen mit 3000 einzelnen LEDs pro Seite. Sie sitzen auf einer leichten Magnesiumstruktur und sollen optisch an einen Lichttunnel erinnern.

Die Front des F3EVER ist besonders markant und erinnert ein wenig an Lancia. Zufall?
Bild: DS Automobiles
Auch bei Farben und Materialien will DS neue Wege gehen. Der F3VER besitzt einen individuell gestaltbaren Ring rund um das Dach. Dazu kommt eine ungewöhnliche Zweifarblackierung, deren Trennlinie sich bis ins Heck zieht und so die Proportionen des Autos optisch verändern soll. Speziell für die Studie entwickelte DS außerdem den Farbton "Cosmic Blue". Je nach Lichteinfall wechselt die Lackierung zwischen kräftigem Blau und dunklem Violett. Selbst die Heckbeleuchtung lässt sich mit unterschiedlichen Animationen individualisieren.

Mittig im Heck sitzt ein kleines Display, mit dem das Auto mit seiner Umgebung kommunizieren kann. Dahinter befindet sich die Ladebuchse.
Bild: AUTO BILD / Kevin Schiefler
Interessant ist auch das Konzept hinter der Karosserie. Unter dem Begriff "Design Intelligence" versucht DS, die Zahl der einzelnen Bauteile zu reduzieren. So bilden Scheinwerfer und Tagfahrlicht eine Einheit, die Stoßfänger bestehen jeweils aus einem Teil und auf zusätzliche Kunststoffverkleidungen an den Radläufen verzichtet DS.
Eine Serien-Version ist noch nicht bestätigt
Das soll Gewicht und Komplexität reduzieren, die Produktion vereinfachen und gleichzeitig für eine klarere Optik sorgen. Bei der Entwicklung kommen außerdem digitale Werkzeuge und KI-Systeme von Stellantis zum Einsatz. Noch ist der F3VER allerdings ein reines Concept Car. Ob daraus ein konkretes Serienmodell entsteht, verrät DS bislang ebenso wenig wie Motorleistung, Batteriegröße, Reichweite oder Preis. Der Name lässt aber vermuten, dass es der kommende N°3 werden könnte.
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