Mehr als 50 Jahre ist es her, da präsentierte Citroën ein Auto, das in jeder Hinsicht schwer einzuordnen war – und genau deshalb heutzutage einen Kultstatus genießt. Der Citroën SM war geboren, ein Fahrzeug irgendwo zwischen Limousine und Sportwagen. Wichtig war nur: Hier bekommen die Käufer viel Komfort, viel Ausstattung und viel Leistung!
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Berühmt ist der SM in erster Linie für seine originelle und für die 1970er-Jahre sehr futuristische Optik: lange Motorhaube, flaches Dach, versteckte Hinterräder und Scheinwerfer, die – wie auch das Nummernschild – hinter einer Glasverkleidung sitzen. Bemerkenswert: Der SM verfügte bereits über adaptives Kurvenlicht – in den 70ern! Der Höhepunkt in Sachen Komfort war natürlich die hydropneumatische Federung, die bereits im DS verbaut war.
Doch der SM konnte nicht nur gemütlich! Denn das eigentliche Ziel der Franzosen wurde weit überschritten: Wollten sie ursprünglich ein Auto mit Vorderradantrieb, das mehr als 180 km/h erreicht, gelang ihnen sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h!

Kommt das Tribute-Modell mit V6? (Update!)

Und so viel Exklusivität will doch gewürdigt werden. Daher präsentiert das DS Design Studio Paris eine Studie eines neuen SM, den SM Tribute. Doch entgegen der kürzlich immer häufiger aufkommenden Gerüchte rund um eine Kleinserie, berichtet motor1, dass aus diesem Traum zunächst keine Realität werden wird.
Aber: Sollte eines Tages aus dem Tribute-Modell doch mehr werden als eine Studie, dann wird der DS nicht mit einem Elektroantrieb – wie bisher angenommen – unterwegs sein, sondern ebenfalls wieder mit einem V6-Motor aus dem Hause Maserati. Ganz wie beim Original!

Weiterentwicklung statt Neuentwicklung

Wichtig war dem DS Design Studio Paris, dass mit der Studie nicht bloß ein möglichst modernes Konzept geschaffen wurde. Die Hommage sollte so aussehen, als wäre die Produktion des SM nicht 1975 beendet worden, sondern, als wäre immer wieder eine neue Generation auf den Markt gekommen. Also eine Weiterentwicklung, keine Neuentwicklung.
DS Designstudie SM Tribut
Laut DS Design Studio Paris könnte der SM heute so aussehen, wenn man ihn immer weiterentwickelt hätte.
Bild: Stellantis
Wichtig zu beachten: In die Designstudie flossen nicht nur Eindrücke des normalen SM ein, sondern auch Merkmale der Prototyp-Modelle und der beiden SM Présidentielle, die für den Präsidenten gebaut wurden.

Der alte SM ist an jeder Ecke zu erkennen

Die wichtigsten Merkmale des SM sind natürlich geblieben: Darunter beispielsweise die abnehmbare Radabdeckung, die gläserne Verkleidung an der Front, die bei der Studie jedoch durch einen 3D-Bildschirm repräsentiert wird, die stromlinienartige Karosserie mit schmal zulaufendem Heck und ebenfalls die zweifarbige Lackierung. Hier entschied sich das DS Design Studio Paris sowohl für schwarz als auch für Gold Leaf – diese Farbe wurde bereits 1971 angeboten.
DS Designstudie SM Tribut
Wie auch beim Original: Das Heck verjüngt sich. Dennoch ist die Designstudie in der Breite stark gewachsen!
Bild: Stellantis
In den vergangenen 50 Jahren sind die Autos natürlich stark gewachsen, und so legt auch der SM Tribute etwas zu: In der Länge wächst die Studie um drei Zentimeter auf 4,94 Meter, in der Höhe um zwei Zentimeter auf 1,34 Meter und in der Breite sogar um 14 cm auf 1,98 Meter. Dafür wurde die Bodenfreiheit um 3,5 Zentimeter reduziert.