
Nissan Leaf
Generation 3
: ab 2026Alle Infos zum Modell

Vorstellung
Vorstellung

Der Nissan Leaf ist das erste E-Auto mit drei Generationen
Wenn man an Elektroautos denkt, dann dürfte einem vor allem der Name Tesla einfallen. Der US-Hersteller debütierte 2005 mit dem Roadster, der aber in insgesamt sechs Jahren nur 2250 Mal gebaut wurde. Als erstes Großserien-Auto mit Stecker ging der Mitsubishi i-MiEV 2009 an den Start, dicht gefolgt vom Nissan Leaf. Der Name "Leaf" bedeutet übersetzt "Blatt", der Name steht aber für "Leading Environmentally-friendly Affordable Family-Car".
Im Gegensatz zum i-MiEV hat sich der Leaf aber im Markt etablieren können und wurde in den vergangenen 15 Jahren gut 700.000 Mal verkauft. Jetzt bekommt der Leaf einen Enkel, genauer gesagt: die dritte Generation. Damit ist der Leaf übrigens das erste Elektroauto, das in mehr als zwei Generationen vom Band läuft. Die neue Generation wird kompakter, deutlich moderner und bekommt einen großen Reichweiten-Boost spendiert.
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Update04.05.2026
Preis
Preis
Update04.05.2026

Basispreis bleibt gleich
Der Basispreis für die dritte Generation des Nissan Leaf bleibt mit 35.950 Euro auf dem Niveau des Vorgängers. Dafür gibt es die Ausstattungslinie Engage mit 176 PS und 52-kWh-Batterie – das Einstiegsmodell. Alternativ ist die Linie Engage auch mit stärkerem Motor erhältlich: 217 PS und eine größere 75-kWh-Batterie stehen zur Wahl, die Preise starten hier bei 41.200 Euro.
Darüber rangieren die weiteren Ausstattungslinien: Engage+ ab 42.700 Euro und Advance ab 45.500 Euro. Die Top-Version Evolve beginnt bei 48.000 Euro.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 10. Mai 2026
Aufbauart: Fließheck
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Leaf 52 kWh, Engage
176 PS
35.950 €
Leaf 75 kWh, Engage
217 PS
41.200 €
Leaf 75 kWh, Engage+
217 PS
42.700 €
Leaf 75 kWh, Advance
217 PS
45.500 €
Leaf 75 kWh, Evolve
217 PS
48.000 €
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Design
Design

Neuer Nissan Leaf ist kleiner geworden
Mit der neuen Generation bekommt der Leaf auch ein völlig neues Design. Angelehnt an die Studie Nissan Chill Out und den großen Ariya bekommt der Stromer fließende Linien und eine coupéhafte Karosserieform. Trotz der SUV-Gene erreicht der Leaf einen cw-Wert von nur 0,25 – nicht schlecht für ein SUV.

Die Sensoren für die Assistenten sind nach unten gewandert, der Grill ist geschlossen und in Wagenfarbe. Dazu kommt ein beleuchtetes Nissan-Logo.
Bild: Nissan Motor Company
Neue Scheinwerfer und Leuchtengrafiken zieren Front und Heck, hinten mit einem 3D-Signet, das an den 300 ZX angelehnt ist und ein wenig an 3D-Wackelbilder erinnert. Abgerundet wird das Design mit sieben verschiedenen Außenlackierungen, die für den Leaf zur Wahl stehen.
Das Angebot an Felgen variiert zwischen 18 und 19 Zoll. Ihr Design ist wie auch die Karosserieform stark auf aerodynamische Effizienz ausgelegt. Dazu passend sind auch die Türgriffe versenkbar. Interessant wird's beim Blick auf die Abmessungen: Entgegen dem heutigen Trend, der Autos immer weiter wachsen lässt, schrumpft der neue Leaf – und das sogar ziemlich deutlich.

Die Rückleuchten erinnern etwas an den Nissan 300 ZX, die Leuchtengrafik hat einen dreidimensionalen Hologramm-Effekt.
Bild: Nissan Motor Company
Mit 4,35 Metern ist er 14 Zentimeter kürzer als zuvor, dank des nur um einen Zentimeter geschrumpften Radstandes hat der Neue deutlich kürzere Überhänge vorn und hinten. Einzig in der Breite hat er etwas zugelegt, ist mit 1,81 Metern jetzt zwei Zentimeter breiter.
Abmessungen im Überblick:
- Länge: 4,35 Meter (minus 14 cm)
- Breite: 1,81 Meter (plus 2 cm)
- Höhe: 1,55 Meter (plus 1 cm)
- Radstand: 2,69 Meter (minus 1 cm)
- Kofferraum: 437 bis 1280 Liter (letzter Wert ist noch vorläufig)
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Antrieb
Antrieb

Über 200 Kilometer mehr Reichweite als bisher
Technisch basiert der neue Leaf auf der CMF-EV-Plattform – dieselbe Basis, die auch Modelle wie der Alpine A390 und der größere Nissan Ariya nutzen. Zwei Akkugrößen stehen zur Wahl, den Einstieg markiert ein 52-kWh-Akku, der eine Reichweite von bis zu 436 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll.
Darüber platziert sich die "Extended"-Variante mit einem 75-kWh-Akku. Mit der großen Batterie sollen sogar bis zu 604 Kilometer drin sein. Zuletzt waren es maximal 385 Kilometer, dem neuen Leaf ist also ein großer Sprung nach vorne gelungen.

Die Sitze sind bequem, die Verarbeitung ist gut. In der Kopfstütze des Fahrers befindet sich ein Lautsprecher.
Bild: Nissan Motor Company
Die Motorisierungen waren bisher zwei verschiedene Versionen mit Leistungen zwischen 150 und 217 PS, die dritte Generation kommt auf 176 bis 217 PS – immer mit Frontantrieb. Technisch sind beide Motoren zwar identisch, da der kleinere Akku aber weniger Leistung abgeben kann, ist er mit "nur" 176 PS ausgestattet.
Die maximale Ladegeschwindigkeit von bis zu 150 kW ist allerdings maximal durchschnittlich. Sie reicht aber aus, um im Idealfall in 30 Minuten bis zu 417 Kilometer Reichweite nachzuladen. Ausgerüstet mit einer Vehicle-to-Load-Funktion lassen sich auch externe Geräte wie elektrische Grills über den Akku des Leaf betreiben. Zusätzlich kann der Leaf auch Energie ins Stromnetz leiten (Vehicle-to-Grid).
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Ausstattung
Ausstattung

Neuer Innenraum mit Google-Infotainment
Nicht nur außen wurde der Leaf komplett umgekrempelt, auch im Interieur bleibt nichts unverändert. Das Armaturenbrett wurde neu gestaltet und beinhaltet jetzt zwei 14,3 Zoll große Displays. Darauf läuft ein völlig neues Infotainment auf Google-Automotive-Basis, was neben Maps auch den Play Store beinhaltet.
Das System kommt schon ohne Smartphone-Kopplung mit über 70 Apps, darunter auch Spiele, um die Ladepausen unterhaltsam überbrücken zu können. Für den passenden Klang kommt eine Bose-Soundanlage zum Einsatz, die sogar einen Lautsprecher in der Fahrer-Kopfstütze beinhaltet. Allerdings ist der Ton daraus auch von allen anderen Sitzen gut hörbar.

In Reihe zwei wird es wegen des Akkus im Unterboden und geringer Beinfreiheit schnell eng. Dafür gibt's ein ordentliches Kofferraumvolumen.
Bild: Nissan Motor Company
Darüber hinaus ist eine Vielzahl neuer Assistenzsysteme an Bord, darunter ein 3D-Surround-View, ein aktiver Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie ein "Invisible Hood View" – eine Kamera, mit der man optisch durch die Fronthaube hindurchsehen kann. Wenn es etwas am neuen Infotainment zu kritisieren gibt, dann ist es das fehlende haptische Feedback bei der Touchleiste für die Klimabedienung.
Auf der Rückbank wird es eng
Die Platzverhältnisse sind für ein Auto mit diesen Abmessungen durchaus in Ordnung. Besonders überraschend ist die recht hohe Kopffreiheit in Reihe zwei: Selbst mit 1,90 Metern stößt man nicht am Dach an. Kniewinkel und Beinfreiheit sind allerdings nicht gerade üppig, da möchte man lieber vorne sitzen.

Das neue Infotainment verfügt über einen Sprachassistenten mit ChatGTP und hält sich mit Over-the-air-Updates auf dem neuesten Stand.
Bild: Nissan Motor Company
In Reihe eins lässt es sich nämlich richtig gut aushalten. In den höheren Ausstattungen gibt's hier elektrische Sitzverstellung, ein Head-up-Display und ein Panoramadach, das sich in vier Stufen in der Transparenz einstellen lässt. Ein besonderes Feature ist der Leaf-Schriftzug im getönten Panoramadach, der immer dann zum Vorschein kommt, wenn die Transparenz halbseitig aktiviert ist (vorne oder hinten).
Auch die Verarbeitung überzeugt im ersten Check. Es gibt zwar einige Plastikverkleidungen, in der heutigen Zeit ist das aber keineswegs ungewöhnlich – das erlauben sich auch weitaus teurere Hersteller.
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Test
Test

Nissan Leaf reift weiter
Das ist eine beachtliche Reichweite, die Nissan im Datenblatt ehrlicherweise noch einmal auf Geschwindigkeiten herunterbricht. Wer mit 130 km/h über die Autobahn pest, verkürzt die mögliche Strecke auf 330 Kilometer; wer sich auf Tempo 110 beschränkt, bringt es immerhin auf 430 Kilometer.

Etwas weniger sportliche Attitüde stünde dem Nissan Leaf gut zu Gesicht, denn sein eigentliches Gebiet ist die entspannte Langstrecke.
Bild: Nissan/Daniela Loof
Da wir aber über Sport sprachen, soll die Beschleunigung auf Landstraßentempo nicht unerwähnt bleiben. Mithilfe eines in Japan für den Leaf neu entwickelten E-Motors, der die Fronträder mit maximal 217 PS und 355 Newtonmeter Drehmoment anschiebt, dauert es 7,6 Sekunden, bis Tempo 100 erreicht ist. Nein, das ist kein Sportwagenwert, lässt den – je nach Ausstattung – 1,7 bis 1,9 Tonnen schweren Leaf aber recht behände von der Kreuzung schnippen.
Sportlich ist dann auch die gesamte Abstimmung des Leaf. Über größere Missgeschicke der Straße wie Gullydeckel oder Bodenwellen schwingt er die Insassen ganz hervorragend. Anders ist es, wenn durch kurze Unebenheiten schnelle Anregungen in Federn und Dämpfer gegeben werden. Hier reagiert das Ganze etwas harsch. Um Aufbaubewegungen zu vermeiden, bleibt jeder Stoß spürbar bei den Insassen. Das ist nicht schlimm, widerspricht aber etwas dem Cruiser-Gefühl, das man eben noch hatte.

Mit zwei Tasten lassen sich ganz schnell die Assistenzsysteme an- und ausschalten. Die Anzeige erscheint für den Piloten im Fahrerdisplay, und das lästige Piepsen beim Überschreiten der Geschwindigkeit ist aus.
Bild: Nissan/Daniela Loof
Ähnlich geht es einem mit der Lenkung. Die ist straff, aber ohne spürbare Mittellage, was sie im Weiteren einen Hauch zu synthetisch wirken lässt. Das ist im Sportmodus einmal mehr spürbar, weil sie hier noch mehr Lenkaufwand verlangt. Am Ende schließt sich der Kreis mit den Sitzen. Die sind bauartbedingt einen Hauch zu hoch, als dass sich der Fahrer sportlich platziert fühlen könnte. Zudem sind sie über die Distanz recht hart zu den rückwärtigen Diensten.
Gleiches gilt dann auch für die zweite Reihe. Hier kommt – auch das ein Problem der bauartbedingten Batterieplatzierung – der spitze Kniewinkel hinzu und das Problem, dass die Füße bei weit zurückgefahrenem Vordersitz nicht unter denselben gebracht werden können. Auch sonst ist der Platz in Reihe zwei nicht so üppig, wie es die Länge von 4,35 Metern und vor allem der Radstand von 2,69 Metern vermuten lassen.

Die Grafik in den Heckleuchten symbolisiert die japanischen Schriftzeichen Nis und San. Zusammengesetzt Nissan.
Bild: Nissan/Daniela Loof
Fazit von Holger Preiss: Nissan hat mit dem Leaf wieder einen schicken Stromer am Start. Ob das reicht, um gegen die Konkurrenz anzugehen, bleibt abzuwarten. Am Ende entscheidet sich hier viel über den Preis.
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Fazit
Der Nissan Leaf ist eine Ikone unter den Elektroautos – und der erste Stromer mit einer dritten Generation. Die kommt mit moderner Optik und bietet trotz der kompakten Abmessungen richtig viel Platz. Zusammen mit der Reichweite von über 600 Kilometern dürfte der neue Leaf bestens für die Zukunft gerüstet sein.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 35.950 – 48.000 €
Leistung
- 176 – 217 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 160 km/h
Elektrische Reichweite
- 436 – 624 km
Verbrauch (kombiniert)
- 13,7 – 13,8 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 7,6 – 8,3 s
Kofferraumvolumen
- 437 – 1.052 l
Anhängelast
- 750 – 975 kg
Technische Daten & Varianten

Nissan Leaf 3, Fließheck
Bauzeitraum: seit 02/2026
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Leaf 52 kWh, Engage seit 02/2026
176 PS
8,3 s
436 km
35.950 €
Leaf 75 kWh, Advance seit 02/2026
217 PS
7,6 s
624 km
45.500 €
Leaf 75 kWh, Engage seit 02/2026
217 PS
7,6 s
624 km
41.200 €
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Nissan Leaf Bilder
Nissan Leaf Generationen
Diese Reise wurde unterstützt von Nissan. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Nissan LEAF

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Wenn man an Elektroautos denkt, dann dürfte einem vor allem der Name Tesla einfallen. Der US-Hersteller debütierte 2005 mit dem Roadster, der aber in insgesamt sechs Jahren nur 2250 Mal gebaut wurde. Als erstes Großserien-Auto mit Stecker ging der Mitsubishi i-MiEV 2009 an den Start, dicht gefolgt vom Nissan Leaf. Der Name "Leaf" bedeutet übersetzt "Blatt", der Name steht aber für "Leading Environmentally-friendly Affordable Family-Car".
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Im Gegensatz zum i-MiEV hat sich der Leaf aber im Markt etablieren können und wurde in den vergangenen 15 Jahren gut 700.000 Mal verkauft. Jetzt bekommt der Leaf einen Enkel, genauer gesagt: die dritte Generation. Damit ist der Leaf übrigens das erste Elektroauto, das in mehr als zwei Generationen vom Band läuft. Die neue Generation wird kompakter, deutlich moderner und bekommt einen großen Reichweiten-Boost spendiert.
Bild: Nissan Motor Company

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Mit der neuen Generation bekommt der Leaf auch ein völlig neues Design. Angelehnt an die Studie Nissan Chill Out und den großen Ariya bekommt der Stromer fließende Linien und eine coupéhafte Karosserieform. Trotz der SUV-Gene erreicht der Leaf einen cw-Wert von nur 0,25 – kein schlechter Wert für ein SUV. Neue Scheinwerfer und Leuchtengrafiken zieren Front wie Heck, hinten mit einem 3D-Signet, das an den 300 ZX angelehnt ist und ein wenig an 3D-Wackelbilder erinnert.
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Abgerundet wird das Design mit sieben verschiedenen Außenlackierungen, die für den Leaf zur Wahl stehen. Das Angebot an Felgen variiert zwischen 18 und 19 Zoll. Ihr Design ist wie auch die Karosserieform stark auf aerodynamische Effizienz ausgelegt. Dazu passend sind auch die Türgriffe versenkbar. Interessant wird's beim Blick auf die Abmessungen: Entgegen dem heutigen Trend, der Autos immer weiter wachsen lässt, schrumpft der neue Leaf – und das sogar ziemlich deutlich.
Bild: Nissan Motor Company

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Mit 4,35 Metern ist er 14 Zentimeter kürzer als zuvor, dank des nur um einen Zentimeter geschrumpften Radstandes hat der Neue deutlich kürzere Überhänge vorn und hinten. Einzig in der Breite hat er etwas zugelegt, ist mit 1,81 Metern jetzt zwei Zentimeter breiter. Nicht nur außen wurde der Leaf komplett umgekrempelt, auch im Interieur bleibt nichts unverändert. Das Armaturenbrett wurde neu gestaltet und beinhaltet jetzt zwei 14,3 Zoll große Displays.
Bild: Nissan Motor Company

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Das System kommt schon ohne Smartphone-Kopplung mit über 70 Apps, darunter auch Spiele, um die Ladepausen unterhaltsam überbrücken zu können. Für den passenden Klang kommt eine Bose-Soundanlage zum Einsatz, die sogar einen Lautsprecher in der Fahrer-Kopfstütze beinhaltet. Allerdings ist der Ton daraus auch von allen anderen Sitzen gut hörbar.
Bild: Nissan Motor Company

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Die Platzverhältnisse sind für ein Auto mit diesen Abmessungen durchaus in Ordnung. Besonders überraschend ist die recht hohe Kopffreiheit in Reihe zwei: Selbst mit 1,90 Metern stößt man nicht am Dach an. Kniewinkel und Beinfreiheit sind allerdings nicht gerade üppig, da möchte man lieber vorne sitzen.
Bild: Nissan Motor Company

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In Reihe eins lässt es sich nämlich richtig gut aushalten. In den höheren Ausstattungen gibt's hier elektrische Sitzverstellung, ein Head-up-Display und ein Panoramadach, das sich in vier Stufen in der Transparenz einstellen lässt. Ein besonderes Feature ist der Leaf-Schriftzug im getönten Panoramadach, der immer dann zum Vorschein kommt, wenn die Transparenz halbseitig aktiviert ist (vorne oder hinten).
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Technisch basiert der neue Leaf auf der CMF-EV-Plattform – dieselbe Basis, die auch Modelle wie der Alpine A390 und der größere Nissan Ariya nutzen. Zwei Akkugrößen stehen zur Wahl, den Einstieg markiert ein 52-kWh-Akku, der eine Reichweite von bis zu 436 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll. Darüber platziert sich die "Extended"-Variante mit einem 75-kWh-Akku. Mit der großen Batterie sollen sogar bis zu 604 Kilometer drin sein. Zuletzt waren es maximal 385 Kilometer, dem neuen Leaf ist also ein großer Sprung nach vorne gelungen.
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Die Motorisierungen waren bisher zwei verschiedene Versionen mit Leistungen zwischen 150 und 217 PS, die dritte Generation kommt auf 177 bis 218 PS – immer mit Frontantrieb. Technisch sind beide Motoren zwar identisch, da der kleinere Akku aber weniger Leistung abgeben kann, ist er mit "nur" 177 PS ausgestattet.
Bild: Nissan Motor Company

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Die maximale Ladegeschwindigkeit von bis zu 150 kW ist allerdings maximal durchschnittlich. Sie reicht aber aus, um im Idealfall in 30 Minuten bis zu 417 Kilometer Reichweite nachzuladen. Ausgerüstet mit einer Vehicle-to-Load-Funktion lassen sich auch externe Geräte wie elektrische Grills über den Akku des Leaf betreiben. Zusätzlich kann der Leaf auch Energie ins Stromnetz leiten (Vehicle-to-Grid).
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