Acht Kontaktgrills im Test
Kontaktgrille für einfaches und abwechslungsreiches Kochen
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1.
Braun
Kontaktgrill 9 CG 9167
1,4
sehr gut
- Sehr hochwertige Verarbeitung
- Schnelle Aufheizzeit
- 3 Automatikprogramme + Boost-Funktion
- Benötigt relativ viel Stauraum
- Preis

2.
Bosch
TCG4215 Kontaktgrill
1,8
gut
- Sehr einfache Reinigung
- Kein Auslaufen von Fett
- Relativ hohe Leistung mit 2000 Watt
- Stromkabel 0,8 Meter
- Verarbeitungsqualität Mittelmäßig

3.
Severin
KG 2395
1,8
gut
- 7 verschiedene Garprogramme + Garstufenerkennung
- Relativ große Grillfläche
- Kein Auslaufen von Fett festgestellt
- Zubehör nicht vorhanden
- Kein Verstellen des Deckels möglich

4.
Tefal
OptiGrill 4in1 2100W silber
1,9
gut
- Alternativer Betrieb möglich
- Garanzeige und neun Garprogramme
- Relativ hohe Leistung mit 2100 Watt
- Preis
- Relativ kleine Grillfläche
- Packmaß

5.
Gastroback
Design BBQ Pro (42537)
2,0
gut
- Sehr einfache Reinigung
- Sehr gute Temperaturverteilung
- Kein Auslaufen von Fett
- Stromkabel mit 0,8 Metern relativ kurz
- Alternativer Betrieb nicht möglich
- Zubehör nicht vorhanden

6.
Bomann
KG 2242 CB
2,6
befriedigend
- Leistung von 2000 Watt
- Preis
- Hitzeverteilung sehr gut
- Deckel nicht verstellbar
- Verarbeitungsqualität
- Kein alternativer Betrieb möglich
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Kontaktgrills sind ideal für alle, die gerne schnell und gesund kochen. Sie sind einfach zu bedienen, schnell sauber zu machen und sehr vielseitig – egal ob in der Küche, im Wohnmobil oder im Garten. Mit diesen Geräten kann man alles von Steaks über Gemüse bis hin zu Paninis zubereiten, dabei bleiben Geschmack und Nährstoffe optimal erhalten. Dank ihrer Vielseitigkeit können sie oft andere Küchengeräte ersetzen und helfen so, Platz sowie Energie zu sparen. Auto Bild hat acht Kontaktgrills aus verschiedenen Preisklassen getestet, um die Unterschiede aufzuzeigen. Wer mehr über Elektrogrills erfahren möchte, findet entsprechende Informationen hier!
Testsieger wurde der Braun Multigrill 9 Pro CG 9167, der mehr als ein einfacher Kontaktgrill ist. Er kann nicht nur als klassischer Kontaktgrill genutzt werden. Dank seiner drei Garpositionen ist er auch als Elektrogrill oder Mini-Ofen einsetzbar. Dabei sticht er durch seine hochwertige Verarbeitung und sein ansprechendes Design besonders hervor.
Aufgrund seiner starken Leistung von 2200 Watt erreichte er nach 5 Minuten eine Temperatur von 280 °C, die sich sehr gut auf der großen Grillfläche von knapp 800 cm² verteilte und mittels eines eingebauten Temperaturreglers stufenlos regulieren ließ. Der in verschiedenen Positionen einstellbare Deckel sorgte dafür, dass das Panini-Brot gleichmäßig gegart und nicht zerdrückt wurde. Auslaufende Flüssigkeiten wurden in einer entnehmbaren Auffangschale aufgefangen und schnell entsorgt werden. Die Grillplatten kühlten schnell ab. Ihre Reinigung ging fix.
Doch nimmt der Braun Multigrill mit 39 Liter Stauvolumen schon viel Platz ein, was bei Platzmangel ein Problem sein könnte. Das Gewicht von 7,5 Kilogramm und das umfangreiche Zubehör – etwa ein integrierter Temperaturfühler und diverse Grillplatten für verschiedene Speisen – können angesichts der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Geräts als gerechtfertigt angesehen werden.
Mit der Note 1,4 wurde der Braun Multigrill 9 Pro CG 9167 Testsieger des AUTO BILD-Kontaktgrill-Tests.
Preis-Leistungs-Sieger wurde der Severin Sevini Pro KG 2395. Er ist ausgestattet mit einer Garstufenerkennung, die den Zustand des Garguts überwacht und die Hitzezufuhr so steuert, dass das Essen genau richtig gegart wird. Die sieben Automatikprogramme, welche je nach Art der Speise eingestellt werden können, sind darauf ausgelegt, die Bedienung des Grills zu vereinfachen und gleichzeitig sicherzustellen, dass verschiedene Lebensmittel unter optimalen Bedingungen zubereitet werden können. Jedes Programm ist speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Lebensmittels abgestimmt, was es einfach macht, konsistente und leckere Ergebnisse zu erzielen.
Die Verarbeitung wirkte hochwertig, und trotz seiner vergleichsweise schwächeren Leistung von 1800 Watt erreichte er nach 5 Minuten knapp 260 °C. Die Temperatur verteilte sich sehr gut über die etwas mehr als 700 cm² große Grillfläche und kann mittels eines stufenlosen Temperaturreglers reguliert werden. Der Deckel ist nicht verstellbar, und das Ergebnis war ein plattes, aber durchaus genießbares Panini-Brot. Flüssigkeiten wurden in der entnehmbaren Auffangschale aufgefangen, und nichts lief aus. Die Grillplatten ließen sich nach dem schnellen Abkühlen einfach reinigen.
Mit einem Gewicht von 5,2 Kilogramm und einem Stauvolumen von 23 Litern ist der Severin gut zu transportieren und benötigt weniger Stauraum. Zubehör gibt es im Lieferumfang nicht, was aber aufgrund des vergleichsweise niedrigen Preises sehr gut zu verkraften ist.
Mit der Note 1,8 wurde der Severin Sevini Pro KG 2395 Preis-Leistungs-Sieger des AUTO BILD-Kontaktgrill-Tests.
Zu Beginn unserer Prüfung der Kontaktgrills stand die Sichtung der beiliegenden Anleitungen und Sicherheitshinweise im Vordergrund. Es war uns wichtig, dass diese Dokumente leicht verständlich und vollständig sind, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Beim Auspacken haben wir darauf geachtet, ob alles vollständig ist.
Bild: Sven Krieger
Anschließend wandten wir uns der Überprüfung der Verarbeitungsqualität der Grills zu. Hier achteten wir insbesondere darauf, ob scharfe Kanten vorhanden waren, die potenzielle Verletzungsgefahren darstellen könnten. Nach dieser Qualitätskontrolle inspizierten wir die Bedienelemente und überprüften die Stabilität der Geräte, um sicherzustellen, dass sie unter normalen Bedingungen sicher und zuverlässig funktionieren.

Hier haben wir uns einen ersten Eindruck über die Kontaktgrills verschafft.
Bild: Sven Krieger
Daraufhin führten wir die funktionalen Tests durch, indem wir die Grills einschalteten und mit einem Infrarot-Thermometer die Temperaturverteilung maßen. Dieser Schritt war entscheidend, um die Effizienz und Gleichmäßigkeit der Wärmeverteilung zu beurteilen.

Die Temperatur der Kontaktgrills wurde mithilfe eines Infrarotthermometers nach fünf Minuten gemessen.
Bild: Sven Krieger
Nachdem die Grills ihre maximale Betriebstemperatur erreicht hatten, platzierten wir Toastscheiben auf den Grillflächen. Die resultierende Bräunung der Toasts gab uns Aufschluss über die Verteilung der Hitze. Während des Abkühlprozesses der Grills setzten wir die Temperaturmessungen fort, um ein vollständiges Bild der Wärmeleistung zu erhalten.

Anhand des Bräunungsgrades der Toastbrote haben wir die Hitzeverteilung auf der Grillfläche ermittelt.
Bild: Sven Krieger
Abschließend führten wir eine gründliche Reinigung der Geräte durch. Diese Bewertung war notwendig, um den Pflegeaufwand zu ermitteln. Der letzte Schritt bestand darin, die Grills erneut zu verpacken, um die Einfachheit der Lagerung und Handhabung zu bewerten. Diese umfangreichen Tests ermöglichten es uns, eine detaillierte Einschätzung der Funktionalität und Qualität der untersuchten Kontaktgrills zu geben.

So leckere Paninis kamen als Ergebnis des Tests hervor.
Bild: Sven Krieger
Das Auspacken und Anschließen aller Kontaktgrills verlief reibungslos. Bis auf den York Pro von Aigostar, der mit seinem geringen Gewicht von nur 900 Gramm ein echtes Leichtgewicht ist, standen alle Modelle sicher auf dem Tisch. Diese Leichtigkeit beeinträchtigt jedoch merklich seine Standfestigkeit.

Bild: Sven Krieger
Beim Aufheizen kam der Braun Multigrill 9 Pro CG 9167 nach fünf Minuten auf eine Temperatur von 280 °C, gefolgt vom Bosch TCG4215 mit knapp 270 °C. Die Kontaktgrills Bomann KG 2242 CB, Severin Sevini Pro KG 2395 und Tefal OptiGrill 4-in-1 GC774D kamen auf Temperaturen zwischen 250 und 260 °C. Diese Temperaturen sind ideal für das schnelle Garen von Gemüse, Geflügel, Fisch, Wild und Steaks in einem Kontaktgrill. Der George Foreman Smokeless Kontaktgrill (28000-56) kam in der Zeit auf knapp 200 °C, und das Schlusslicht mit gemessenen 156 °C war der Aigostar York Pro. Mit den erreichten 200 °C kann der George Foreman Gemüse, Geflügel, Fisch und Wild garen, benötigt dafür aber mehr Zeit. Zum Garen von Steaks reicht seine Temperatur nicht, da hier Temperaturen zwischen 230 und 280 °C geeignet wären. Der Aigostar mit seinen 156 °C eignet sich eher für das langsame Garen oder Schmoren von Speisen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, wie z. B. schonendes Garen von Fisch und Meeresfrüchten.

Bild: Sven Krieger
Bei der Grillflächengröße führen der Braun mit 792 cm², der Severin mit 717 cm² und der Bosch mit 693 cm² das Feld an. Ihnen folgen der Bomann mit 667 cm², der Gastroback mit 644 cm² sowie die Modelle von George Foreman und Tefal mit 594 cm² bzw. 560 cm². Das Schlusslicht bildet der Aigostar mit nur 315 cm² – eine Grillfläche, die ideal für die Zubereitung von Speisen für eine Person ist. Nach Gebrauch kühlen insbesondere die Grills von Bomann und Aigostar sehr schnell ab.

Bild: Sven Krieger
Die Verarbeitungsqualität und Benutzerfreundlichkeit der Geräte variieren stark. Modelle von Braun, Gastroback, Tefal und Severin überzeugen durch eine sehr hochwertige Verarbeitung und Handhabung. Sie sind robust gefertigt und weisen keinerlei Spiel auf, was auf eine hohe Qualität hindeutet. Im Gegensatz dazu zeigen die Kontaktgrills von Bosch und George Foreman eine mittelmäßige Verarbeitungsqualität; beim Bosch fällt der extensive Einsatz von Kunststoff auf, während bei George Foreman das Klappern des Deckels negativ auffällt. Die Modelle von Bomann und Aigostar hingegen hinterlassen insgesamt einen weniger überzeugenden Eindruck in puncto Handhabung und Verarbeitung, was vor allem am umfangreichen Einsatz von Kunststoff und der insgesamt billigen Anmutung liegt.

Bild: Sven Krieger
Als Zubehör bieten einige Hersteller zusätzliche Features: Der Braun wird mit verschiedenen Grillplatten und einem Fleischthermometer geliefert, während bei Bosch und Tefal jeweils eine Kasserolle im Lieferumfang enthalten ist.
Kontaktgrills
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Unser Test zeigt: Die Wahl des passenden Kontaktgrills hängt von individuellen Bedürfnissen ab. Für schnelles Aufheizen und hohe Temperaturen empfehlen wir den Braun Multigrill 9 Pro CG 9167, der bis zu 280 °C erreicht. Der Bosch TCG4215 ist ebenfalls leistungsstark und eine gute Alternative.

Bild: Sven Krieger
Für eine große Grillfläche sind die Modelle von Braun und Bosch sowie der Severin Sevini Pro KG 2395 empfehlenswert, da sie vielfältige Speisen zubereiten können. Preisbewusste Käufer finden im Severin Sevini Pro KG 2395 eine gute Mischung aus Größe, Qualität und Funktionalität. Wer einfache Handhabung und schnelles Abkühlen bevorzugt, wird mit den Modellen von Bomann und Aigostar zufrieden sein, muss jedoch Einbußen bei Materialqualität und Verarbeitung hinnehmen.
Der Braun und der Tefal Optigrill bieten mit ihrem vielseitigen Zubehör zusätzlichen Mehrwert für experimentierfreudige Köche. Zusammengefasst ist der Braun Multigrill 9 Pro CG 9167 die beste Gesamtoption, während der Severin Sevini Pro KG 2395 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Für einfache Lösungen in kleinen Haushalten eignet sich der Aigostar, wobei dessen Einschränkungen bei Temperaturleistung und Materialqualität zu beachten sind.
Wissenswertes rund um Kontaktgrills
Wie funktioniert ein Kontaktgrill?
Kontaktgrills ermöglichen das Grillen in geschlossenen Räumen wie dem Reisemobil, der Wohnung oder dem Haus. Diese Geräte verfügen über zwei elektrisch beheizte Grillplatten. Das zu grillende Essen wird zwischen diese Platten gelegt und der Grill anschließend geschlossen. Auf diese Weise wird das Grillgut gleichzeitig von oben und unten durch die heißen Platten gegart. Welche Vorteile hat ein Kontaktgrill?
Einer der größten Vorteile ist die Zeitersparnis. Da die Speisen von beiden Seiten gleichzeitig erhitzt werden, verkürzt sich die Garzeit erheblich. Zudem sorgt der Kontaktgrill für eine gleichmäßige Hitzeverteilung, sodass Ihre Speisen immer perfekt durchgegart sind. Wie viel Watt sollte ein guter Kontaktgrill haben?
Für gelegentliches Grillen oder kleinere Mahlzeiten reichen oft Modelle mit einer Leistung von 1000 bis 1500 Watt. Diese sind in der Regel ausreichend, um Fleisch, Fisch und Gemüse effektiv zu grillen. Viele gängige Kontaktgrills, die für durchschnittliche Haushalte empfohlen werden, haben eine Leistung von etwa 1500 bis 2000 Watt. Diese Grills heizen sich schnell auf und sind vielseitig einsetzbar für eine Vielzahl von Lebensmitteln. Für größere Familien oder wenn Sie häufig grillen, können Modelle mit 2000 Watt oder mehr sinnvoll sein. Diese höheren Leistungen ermöglichen es dem Grill, eine gleichmäßigere Hitze zu verteilen und auch bei voller Beladung effizient zu arbeiten.
Wissenswertes rund um Kontaktgrills
Wie funktioniert ein Kontaktgrill?
Kontaktgrills ermöglichen das Grillen in geschlossenen Räumen wie dem Reisemobil, der Wohnung oder dem Haus. Diese Geräte verfügen über zwei elektrisch beheizte Grillplatten. Das zu grillende Essen wird zwischen diese Platten gelegt und der Grill anschließend geschlossen. Auf diese Weise wird das Grillgut gleichzeitig von oben und unten durch die heißen Platten gegart.
Welche Vorteile hat ein Kontaktgrill?
Einer der größten Vorteile ist die Zeitersparnis. Da die Speisen von beiden Seiten gleichzeitig erhitzt werden, verkürzt sich die Garzeit erheblich. Zudem sorgt der Kontaktgrill für eine gleichmäßige Hitzeverteilung, sodass Ihre Speisen immer perfekt durchgegart sind.
Wie viel Watt sollte ein guter Kontaktgrill haben?
Für gelegentliches Grillen oder kleinere Mahlzeiten reichen oft Modelle mit einer Leistung von 1000 bis 1500 Watt. Diese sind in der Regel ausreichend, um Fleisch, Fisch und Gemüse effektiv zu grillen. Viele gängige Kontaktgrills, die für durchschnittliche Haushalte empfohlen werden, haben eine Leistung von etwa 1500 bis 2000 Watt. Diese Grills heizen sich schnell auf und sind vielseitig einsetzbar für eine Vielzahl von Lebensmitteln. Für größere Familien oder wenn Sie häufig grillen, können Modelle mit 2000 Watt oder mehr sinnvoll sein. Diese höheren Leistungen ermöglichen es dem Grill, eine gleichmäßigere Hitze zu verteilen und auch bei voller Beladung effizient zu arbeiten.
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