Elektrogrill-Test (2024)
Für Balkon und Garten: Die besten Elektrogrills im Test
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1.
Clatronic
BQ 3507
1,9
gut
- Windschutz
- Kühlt schnell ab
- Schnelles Aufheizen
- Kein Zubehör
- Verarbeitung wirkt billig
- Leistung relativ gering

2.
Bomann
BQ 2243
1,9
gut
- Sehr gute Temperaturverteilung
- Relativ hohe Temperatur in kurzer Zeit
- Sehr leicht
- Kein Zubehör
- Billige Verarbeitung
- Stromkabel zu kurz mit 1 Meter

3.
Steba
VG 101
2,1
gut
- Griffe
- Gutes Packmaß
- Sehr gute Verarbeitung
- Relativ schwer
- Kein Deckel
- Relativ langsames Aufheizen
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Der Sommer naht und die Grillsaison beginnt – doch es muss nicht immer Holzkohle sein. Elektrogrills bieten eine einfache, saubere und flexible Alternative: Stecker rein, losgrillen – ob auf dem Balkon, im Garten oder unterwegs. Sie sind schnell betriebsbereit, leicht zu platzieren und verursachen weder Rauch noch großen Reinigungsaufwand. AUTO BILD hat unterschiedliche Modelle unter die Lupe genommen.
Das Wichtigste in Kürze
- Elektrogrills als Alternative: Schnell einsatzbereit, unkompliziert und ohne Rauch – ideal für Balkon, Garten oder unterwegs.
- Testsieger: Ein leistungsstarkes Modell mit über 350 °C, guter Hitzeverteilung und einfacher Reinigung überzeugte trotz kleiner Grillfläche.
- Preis-Leistung: Ein günstiger Grill punktete mit schnellem Aufheizen und kompakter Bauweise, zeigte aber Schwächen in Verarbeitung und Zubehör.
- Erstaunlich: Alle getesteten Geräte sind nutzbar, unterscheiden sich aber klar bei Temperaturleistung, Handhabung, Grillfläche und Qualität.
Sämtliche Flüssigkeit wurden in der entnehmbaren Auffangschale, die mit Wasser gefüllt war, aufgefangen und es wurde kein Auslaufen von Fett festgestellt. Der Grillrost war schnell abgekühlt und die Reinigung ging sehr einfach. Zubehör gibt es im Lieferumfang leider keines. Dafür nimmt das Gerät mit 39 Litern nicht allzu viel Platz beim Verstauen ein. Mit der Note 1,7 wurde der SEVERIN Senoa Boost PG 8113 Testsieger des AUTO BILD Elektrogrill-Tests.
Dafür kühlt der Rost schnell ab, ist sehr einfach zu reinigen und der Grill benötigt mit 17 Litern wenig Stauvolumen. Das fehlende Zubehör und die geringe Kabellänge von einem Meter sind aufgrund des niedrigen Preises zu verkraften. Mit der Note 1,9 wurde der Clatronic BQ 3507 Preis-Leistungs-Sieger des AUTO BILD Elektrogrill-Tests.
Zunächst wurde beim Auspacken der Elektrogrills überprüft, ob sie mit einer klar verständlichen Bedienungsanleitung und den dazugehörigen Sicherheitshinweise ausgestattet sind. Anschließend erfolgte die Montage der Grills, wobei besonders auf die Qualität der Verarbeitung und das Risiko von Verletzungen durch scharfe Kanten geachtet wurde. Die benötigte Zeit für den Aufbau der Grills wurde sorgfältig mit einer Stoppuhr gemessen und anschließend bewertet.

Das Auspacken und Anschließen ging bei fast allen Geräten sehr fix!
Bild: Sven Krieger
Danach konzentrierten wir uns auf die Überprüfung der Bedienelemente und die allgemeine Sicherheit der Elektrogrills, einschließlich der Standfestigkeit der Geräte. Nachdem die Elektrogrills angemacht wurden, führte man Temperaturmessungen mittels eines Infrarot-Thermometers durch.

Mit einem Infrarot-Thermometer wurde die Aufheizdauer nach einer und drei Minuten gemessen.
Bild: Sven Krieger
Als die Grills ihre Maximaltemperatur erreicht hatten, platzierte man Toastbrote auf den Grillflächen. Dies diente dazu, die Verteilung der Hitze zu analysieren. Die unterschiedlichen Bräunungsgrade der Toasts zeigten, wie sich die Wärme auf der Oberfläche ausbreitete.

Die Temperaturverteilung ist hier sehr schön zu sehen.
Bild: Sven Krieger
Während die Elektrogrills abkühlten, maßen wir die Temperatur in regelmäßigen Abständen erneut mit einem Infrarot-Thermometer. Die folgende Reinigung der Grills konzentrierte sich darauf, den erforderlichen Aufwand zu bewerten. Zum Schluss wurde der notwendige Aufwand für das Verpacken und Verstauen der Elektrogrills überprüft.
Der Aufbau des George Foreman Elektrogrills nahm im Gegensatz zu den anderen Geräten mehr Zeit in Anspruch. Der Griff für den Deckel musste angeschraubt, die Stangen zusammengesteckt und die Füße angeklemmt werden. Danach wird der Grill mit dem Ständer über einen Bügel verbunden. Insgesamt steht der Grill aber schon ein wenig auf wackeligen Füßen.

Der Zusammenbau vom George Foreman Elektrogrill dauerte ein Weilchen.
Bild: Sven Krieger
Das Vorheizen der Elektrogrills dauert unterschiedlich lange, was dem ungeduldigen Griller zu lange dauern kann. Der Senoa Boost PG 8113 und die (baugleichen) Modelle Bomann BQ 2243 und Clatronic BQ 3507 erreichten nach drei Minuten Temperaturen weit über 300°C, der Tefal BG90E5 Easygrill auf knapp 300 °C und die Geräte von George Foreman 22460 Indoor/Outdoor Grill und Steba VG 101 auf Temperaturen um die 200°C. Der WMF Lono Tischgrill kam in der Zeit nicht richtig in Fahrt und erreichte knapp 130°C.
Bei der Grillflächengröße liegen die Elektrogrills von George Foreman mit 1555 cm², Steba VG 101 mit 1312 cm² und der WMF mit 1107 cm² vorn. Der Tefal BG90E5 Easygrill verfügt über eine Grillfläche von 720 cm², was aber für 2-3 Personen ausreichend ist. Beim Abkühlen hatten die Geräte mit den Grillrosten wie der von Severin, Tefal, Bomann und Clatronic die Nase vorn, da diese sehr schnell abkühlten. Bei der Verarbeitungsqualität sind deutliche Unterschiede zu sehen und zu spüren. Die Elektrogrills von Severin, WMF, Steba und George Foreman wirken insgesamt hochwertig. Das spürt man in der Handhabung und in der Verarbeitung. Alles sitzt fest, nichts wackelt und die Qualität stimmt. Beim Grill von George Foreman trifft das auf den Grill zu, aber nicht auf das mitgelieferte Fußteil.
Die Geräte von Bomann und Clatronic wirken billig, da sehr viel Kunststoff verbaut ist und sie in der Handhabung auch nicht den besten Eindruck hinterlassen. Enttäuschend war der Grill von Tefal. Er macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck, aber auf den zweiten Blick sieht man die etwas billig anmutende Qualität. Zubehör gab es bei den getesteten Elektrogrills keins. Nur das Gerät von George Foreman hatte eine eingebaute Temperaturanzeige.
Elektrogrills im Test
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Unser Elektrogrill-Test zeigt: Grillen mit dem Elektrogrill geht auch in günstig. Der Severin Senoa Boost PG 8113 und der Clatronic BQ 3507 können trotz ihrer relativ kleinen Grillfläche in unserem Elektrogrill-Test überzeugen und sind zurecht Test- und Preis-Leistungs-Sieger. Es lässt sich festhalten, dass alle getesteten Elektrogrills grundsätzlich für ein gelungenes Grillen taugen. Die Unterschiede liegen jedoch in der maximal erreichbaren Rosttemperatur, der Größe der Grillfläche, der Bedienfreundlichkeit, der Handlichkeit sowie in der Verteilung der Temperatur.

Bild: Sven Krieger
Wissenswertes rund um Elektrogrills
Was muss ich beim Kauf eines Elektrogrills beachten?
Ein leistungsfähiger Elektrogrill verfügt über mindestens 2.000 Watt. Mit zunehmender Leistung verkürzt sich die Aufwärmzeit und der Grill kann höhere Temperaturen erzielen.
Warum Wasser unter Elektrogrill?
Die Auffangschale muss mit Wasser befüllt werden, damit die Säfte und Fette, die beim Grillen aus dem Grillgut austreten, darin aufgefangen werden können. Dadurch wird verhindert, dass Rauch oder Brandgeruch entsteht.
Ist Elektrogrillen gesund?
Die Vorzüge eines Elektrogrills bestehen aus seiner kompakten Bauweise, der hohen Sicherheit, dem Komfort in der Bedienung und der Fähigkeit, schnell und gesund köstliche Gerichte zuzubereiten. Speisen, die auf einem Elektrogrill gegart werden, gelten als gesund.
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