
Nissan Ariya
Generation 1
: seit 2022Alle Infos zum Modell
Nissan setzt auf die Kombination SUV und Elektro: Seit 2021 ist das SUV-Coupé Ariya auf dem Markt und soll seitdem die "Vision der Marke" im Bereich E-Auto verkörpern. Nun bekommt der Ariya ein Facelift mit aufgefrischtem Design, integrierten Google-Diensten und Vehicle-to-Load-Funktion.
Weiterlesen

Vorstellung
Vorstellung

Start einer neuen Ära
Nissan setzt auf die Kombination SUV und Elektro: Seit 2021 ist das SUV-Coupé Ariya auf dem Markt und soll seitdem die "Vision der Marke" im Bereich E-Auto verkörpern. Nun bekommt der Ariya ein Facelift mit aufgefrischtem Design, integrierten Google-Diensten und Vehicle-to-Load-Funktion.
Das Facelift ist bereits bestellbar und wird ab September 2026 ausgeliefert.
Seltenheit auf deutschen Straßen
Im Straßenverkehr macht sich der Ariya rar: 2025 wurde er nur gut 1000-mal neu zugelassen. Konkurrenten wie etwa den VW ID.4 sieht man häufiger.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift

Preis
Preis

Kaum Auswahl beim Ariya
Nissan hat sein Angebot für den Ariya deutlich verschlankt – dabei sind einige Ausstattungen, die bisherige Basisvariante und das Topmodell entfallen. Nun gibt es nur noch eine Ausstattung, eine Batteriegröße (87 kWh) und zwei Leistungsstufen. Der Preis für das Elektro-SUV mit Vorderradantrieb und 242 PS (178 kW) startet ab 58.840 Euro.
Wer stattdessen einen Allradantrieb und mehr Leistung – nämlich 306 PS (225 kW) – möchte, muss mit einem Aufpreis von 5000 Euro rechnen. Mit dem e-4ORCE-Allradantrieb beginnt der Ariya also bei 63.840 Euro. Der Wermutstropfen: Das Topmodell Ariya Nismo, das 435 PS leistete, lag in einem ähnlichen Preisrahmen – nun wird es aber nicht mehr angeboten.
Aktuelle Listenpreise
Hier finden Sie die Preise zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Stand: 17. August 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Ariya 87 kWh, Evolve Pack
242 PS
58.840 €
Ariya 87 kWh e-4ORCE AWD, Evolve Pack
306 PS
63.840 €
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift

Design
Design

Neue Front für den Ariya
Mit dem Facelift gibt es eine deutlich überarbeitete Front: Das neue Gesicht erinnert mit seinen pfeilförmigen Scheinwerfern und der Zierleiste dazwischen an den ebenfalls elektrischen Nissan Leaf.

Die neue Front hat wenig mit der des Vorgängers zu tun – die große schwarze Fläche schrumpft auf eine Zierleiste zwischen den Scheinwerfern zusammen.
Bild: Nissan
Das SUV mit der coupéartigen Silhouette steht auf 20-Zoll-Felgen mit Aero-Abdeckung. Wie es bei SUV üblich ist, sind die Umrandungen der Radhäuser, die Seitenschweller und Diffusoren in Schwarz gehalten. Allerdings sucht man robuste Kunststoffbeplankung hier vergeblich – die Flächen sind lackiert.
Ganz und gar im Trend liegt das Heck des Ariya mit dem durchgehenden Leuchtenband. Oberhalb der Heckscheibe befindet sich ein auffälliger Spoiler. Bei den Abmessungen ändert sich mit dem Facelift nichts: Das Elektro-SUV liegt mit knapp 4,60 Meter Länge weiterhin zwischen den Hybrid-SUV Qashqai und X-Trail.
Farbenvielfalt? Fehlanzeige!
In Sachen Lackierung reduziert Nissan mit dem Facelift die Auswahl: Zuvor wurden zehn verschiedene Farben angeboten, mit dem Facelift sind es nur noch sechs – die sich überwiegend auf dem Spektrum von Schwarz, Grau und Weiß bewegen.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4595 mm
- Breite: 1850 mm
- Höhe: 1660 mm
- Radstand: 2775 mm
- Kofferraum: 468-1350 l (2WD) / 415-1280 l (AWD)
- Anhängelast: 750 kg (2WD) / 1500 kg (AWD)
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift

Antrieb
Antrieb

Basisversion und Nismo nicht mehr erhältlich
Mit dem Facelift hat Nissan die Auswahl bei der Motorisierung beschnitten – eine Einstiegsversion mit kleinerem Akku und das sportliche Topmodell Ariya Nismo sind entfallen. Übrig geblieben sind zwei Optionen: eine Variante mit Vorderradantrieb und 242 PS (178 kW) sowie eine Allradvariante. Den Vierradantrieb ermöglichen zwei Elektromotoren, je einer pro Achse. Nissan nennt das System "e-4ORCE". Leistungsmäßig schlägt das in 306 PS (225 kW) zu Buche. Beide haben einen 87-kWh-Akku an Bord. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 531 Kilometern für den Fronttriebler und bis zu 507 Kilometern für den Allradler.
Technische Daten
Hier finden Sie die Antriebsdaten zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Stand: 17. August 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Details
Ariya 87 kWh, Evolve Pack
242 PS
58.840 €
Ariya 87 kWh e-4ORCE AWD, Evolve Pack
306 PS
63.840 €
Weitere Informationen finden Sie unter Alle Daten & Varianten.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift

Ausstattung
Ausstattung

Serienmäßig an Bord des neuen Ariya ist die Vehicle-to-Load-Funktion samt dem dafür nötigen Adapter. Damit können externe Geräte mit bis zu 3,7 kW mit Strom versorgt werden – praktisch etwa beim Camping oder auch als Notstromversorgung.

Die V2L-Funktion ist laut Nissan "ideal für Outdoor-Aktivitäten" – also etwa das Laden eines E-Bikes.
Bild: Nissan
Zur Darstellung von Infotainment-Inhalten und Instrumenten sind im Ariya zwei 12,3-Zoll-Displays verbaut. Serienmäßig gibt es außerdem ein Head-up-Display. Das E-SUV läuft mit der aktuellen Generation des Infotainmentsystems NissanConnect auf, in das nun viele Google-Dienste integriert wurden. So lassen sich viele Funktionen über den Sprachbefehl "Hey Google" steuern, etwa Google Maps. Die App berechnet jedoch nicht nur die beste Route, sondern plant automatisch die geeignetsten Ladestopps ein – basierend auf dem aktuellen Akkustand.
Updates finden dank der Datenverbindung bei Nissan "over the air" statt, also losgelöst von Service-Intervallen oder Besuchen im Autohaus. Außerdem ermöglicht sie die Vernetzung zwischen Auto und App, sodass Fahrzeugdaten jederzeit aufs Smartphone übertragen und abgerufen werden können.
Gerade im Vergleich zu vorherigen Nissan-Modellen, ist das Cockpit sehr reduziert. Daran ändert sich auch mit dem Facelift nichts. Knöpfe gibt es kaum, stattdessen sind die Bedienfelder ins Armaturenbrett und die Mittelkonsole eingelassen. Wenn die Bord-Elektronik gestartet wird, werden sie beleuchtet. Bei Berührung gibt es ein haptisches Feedback per Vibration. Ein Zugeständnis an die Variabilität ist die elektrisch verschiebbare Mittelkonsole – diese wurde mit dem Update neu gestaltet und bietet nun mehr Stauraum. Bei der Ambientebeleuchtung können jetzt außerdem 64 verschiedene Farben eingestellt werden.
Insgesamt wirkt der Ariya innen sehr edel, und auch das Raumgefühl ist sehr gut. Trotz der Coupéform hat man auch mit 1,90 Metern auf der Rückbank ausreichend Platz über dem Scheitel und für seine Beine. Dank der leicht geneigten Lehne ist die Sitzposition hier überaus entspannt.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift

Test
Test

Inhaltsverzeichnis
Nissan hat an den Ariya Hand angelegt und spendiert ihm zum aktuellen Modelljahr eine Detailpflege und Google-Integration. Der Fokus liegt weniger auf sportlichen Ambitionen als auf Komfort und entspannter Leistungsentfaltung. Obwohl das Fahrwerk insgesamt eher straff ausfällt, gibt sich der Ariya als angenehmer Reisebegleiter. Das zeigt sich auch im Interieur: Hier schaffen wertige Materialien und clevere Details eine wohnliche Atmosphäre. Bei hochsommerlichen Temperaturen gibt der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 25 kWh pro 100 Kilometer an – Effizienz ist damit keine Stärke des Japaners. Das Nachladen läuft mit maximal 130 kW – die Konkurrenz kann hier teils deutlich mehr bieten. Pluspunkte gibt es für das großzügige Raumangebot und Ladevolumen.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift

Vorfacelift
Vorfacelift

Inhaltsverzeichnis
Nissan setzte beim Vorfacelift des Ariya auf die Kombination SUV und Elektro: Das vollelektrische SUV-Coupé sollte dem VW ID.4 Konkurrenz machen.
Ariya bringt Nismo zurück
Mit dem Ariya kehrte außerdem Nissans Sportmarke Nismo zurück nach Europa – mit extrastarkem Design und extrascharfem Antrieb.
Die schmalen Scheinwerfer und der große, sich nach unten verjüngende Kühlergrill bilden zusammen mit den filigranen Tagfahrlichtern das neue Markengesicht von Nissan. Als Gimmick spendieren die Designer dem Ariya ein leuchtendes Nissan-Logo.

Das neue Markengesicht von Nissan: schmale Scheinwerfer und der vertraute, sich nach unten verjüngende Kühler.
Bild: Nissan Center Europe GmbH
Das SUV mit der coupéartigen Silhouette steht auf 19 oder 20 Zoll großen Felgen. Ganz und gar im Trend liegt das Heck des Ariya mit dem durchgehenden Leuchtenband. Bei den Abmessungen siedelt sich das Elektro-SUV zwischen den SUV-Modellen Qashqai und X-Trail an.
Mit dem Nismo gibt es nun fünf Antriebe für den Ariya. Das Topmodell leistet 435 PS (320 kW) und 600 Nm. Er kommt mit Allradantrieb. Nur fünf Sekunden benötigt der sportlichste Ariya für den Standardsprint. Als Akku ist die große Version mit 87 kWh an Bord. Wieviel Reichweite damit drin ist, verrät Nissan noch nicht.
402 bis 500 Kilometer Reichweite
Vier weitere Versionen sind im Angebot. Los geht's bei 218 PS (160 kW), der einzigen Variante mit kleinerem Akku. Der 63 kWh große Stromspeicher ermöglicht eine Reichweite von bis zu 402 Kilometern nach WLTP.
Den größeren Akku gibt es einmal mit Vorderradantrieb und 242 PS (178 kW) und in zwei Allradversionen. Den Vierradantrieb ermöglichen zwei Elektromotoren, je einer pro Achse. Nissan nennt das System "e-4orce". Leistungsmäßig schlägt das in 306 PS (225 kW) oder 394 PS (290 kW) beim Topmodell zu Buche. In 5,1 Sekunden beschleunigt der Top-Ariya auf 100 km/h. Die höchste Reichweite hat allerdings das frontgetriebene Modell: 531 Kilometer nach WLTP.
Die technischen Daten im Überblick:
178 kW | 225 kW | |
|---|---|---|
Motor | Einzelmotor | Doppelmotor |
Antrieb | Front | Allrad |
Leistung | 242 PS (178 kW) | 306 PS (225 kW) |
max. Drehmoment | 300 Nm | 600 Nm |
0–100 km/h | 7,6 s | 5,7 s |
Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h | 200 km/h |
Batteriekapazität (netto) | 87 kWh | 87 kWh |
Reichweite (WLTP)* | 516–531 km | 498–513 km |
max. Ladeleistung | 130 kW | 130 kW |
Verbrauch* | 18,2–18,7 kWh | 19,8–20,4 kWh |
Gerade im Vergleich zu vorherigen Nissan-Modellen, ist das Cockpit sehr reduziert. Knöpfe gibt es kaum, stattdessen sind die Bedienfelder ins Armaturenbrett und die Mittelkonsole eingelassen. Wenn die Bord-Elektronik gestartet wird, werden sie beleuchtet. Bei Berührung gibt es ein haptisches Feedback per Vibration. Ein Zugeständnis an die Variabilität ist die elektrisch verschiebbare Mittelkonsole.
Insgesamt wirkt der Ariya innen sehr edel, und auch das Raumgefühl ist sehr gut. Trotz der Coupéform hat auch unser 1,90 Meter großer Fotograf auf der Rückbank ausreichend Platz über dem Scheitel und für seine Beine. Dank der leicht geneigten Lehne ist die Sitzposition hier überaus entspannt.

Das Cockpit ist sehr reduziert. Statt Tasten gibt es ins Holz eingearbeitete Touchflächen.
Bild: Nissan Motor Co., Ltd.
Zur Darstellung von Infotainment-Inhalten und Instrumenten sind im Ariya zwei 12,3-Zoll-Displays verbaut. Die Touchflächen oder Kacheln können in der Größe angepasst und an beliebige Stellen verschoben werden.
Updates finden dank der Datenverbindung erstmals bei Nissan "over the air" statt, also losgelöst von Service-Intervallen oder Besuchen im Autohaus. Außerdem ermöglicht sie die Vernetzung zwischen Auto und App, sodass Fahrzeugdaten jederzeit aufs Smartphone übertragen und abgerufen werden können.
Zehn umweltfreundlichere Lackfarben
Das Elektro-SUV gibt es in zehn Farben, von denen sechs auch mit schwarz abgesetztem Dach bestellt werden können. Die zwei auffälligsten Farbtöne sind "Akatsuki Copper", ein helles Kupfer, und "Aurora Green". Wie der Name es schon andeutet, ist dieser je nach Licht zwischen Grün und Violett changierende Ton von den Nordlichtern inspiriert.
Weil Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema beim Ariya ist, hat Nissan neuen Lack auf Wasserbasis entwickelt. Der kann bei niedrigeren Temperaturen aufgetragen werden als Farben mit anderen Lösungsmitteln. Laut Nissan spart man dadurch 25 Prozent CO2 ein.
Nissan bringt eine Sportversion des Elektro-SUV: Den Ariya Nismo. Die Sportversion kommt mit mehr Power (mehr dazu hier) und böserer Optik.
Schwarze Akzente und eine umlaufende rote Zierlinie, sportlicher gestaltete Schürzen, hinten mit Nebelschlusschleuchte im Diffusor, eine zusätzliche Abrisskante unter der Heckscheibe und etliche Nismo-Embleme kennzeichnen den Sport-Ariya. Modifizierte Federn, Stabis und Stoßdämpfer sollen für mehr Verwindungssteifigkeit sorgen.

Der Nissan Ariya Nismo steht auf speziellen 20-Zoll-Felgen. Die große Lochung kühlt die Bremsen.
Bild: Nissan Deutschland
Die Sitze mit Nismo-Schriftzug wurden eigens für den Ariya entwickelt. Dazu gibt es die klassischen Sport-Zutaten im Innenraum: Schwarz, Dunkelgrau und Rot sind die vorherrschenden Farben. Das Armaturenbrett, die Türen und Sitze sind mit Alcanatara bezogen.
Fahren: Rückmeldefreudiges Fahrwerk beim Nismo
Bei der ersten Fahrt mit dem Topmodell, dem Nissan Ariya Nismo, fällt uns zunächst die Rekuperation auf. Sobald man vom Gas geht, ist die sehr intensiv spürbar. Leistungsseitig ist auf den ersten Blick nicht viel passiert, denn bereits das bisherige Topmodell E-4orce Performance war mit 435 PS nicht schwach auf der Brust. Den Standardspurt bewältigt der Nismo nur eine Zehntel schneller, Hardware und Drehmoment (600 Newtonmeter) sind identisch. Letzteres steht jedoch länger zur Verfügung.
Echte Veränderungen gibt es derweil am Fahrwerk, wo man das Feder/Dämpfer-Setting angepasst und das ganze Konstrukt deutlich steifer gestaltet hat. Das Ergebnis ist erstaunlich rückmeldefreudig.
Nissan Ariya Nismo: Fahrbericht
Rückmeldefreudiges Fahrwerk beim neuen Ariya Nismo
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Auch das e-4orce-Allradsystem wurde neu abgestimmt und ist nun einen Tick hecklastiger ausgelegt. In der Basis werden die beiden 160 kW starken E-Motoren 50:50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt, je nach Bedarf wandert mehr Kraft nach vorn oder hinten. Auch die Stabilitätskontrolle hat Nismo weniger restriktiv abgestimmt. Dazu gefällt die zielsichere Lenkung.
Fazit von Alexander Bernt: Nach der ersten Testfahrt sortiert sich der Ariya Nismo konzeptionell exakt zwischen den direkten Konkurrenten Tesla Model Y Performance und Hyundai Ioniq 5 N ein – auch wenn er etwas schwächer als die beiden ist.
Nissan Ariya 225 kW im Test
Licht und Schatten im Test des Ariya mit Allrad und 306 PS (225 kW). Das SUV wirkt edel, mit schönen Details und feinen Materialien und kann in der Längsdynamik überzeugen. Der Ariya startet blitzschnell und geht locker an die 200. Aber: Die Bremsen lassen sich schlecht dosieren und die Lenkung ist gefühllos. Auch die Reichweite fällt nur mäßig aus.
Platz vier unter den Elektro-SUV-Coupés
Im Vergleich der SUV-Coupés ist der Ariya gegen Genesis GV60, Kia EV6 und Skoda Enyaq angetreten. Für den Nissan ist das Ergebnis ernüchternd: Letzter Platz. Dabei ist der Ariya in keiner Testkategorie ein Totalausfall – er kann jedoch auch kein Wertungskapitel für sich verbuchen, ob Fahren, Bremsen, Laden oder Bedienung.
Ariya schlägt Subaru Soltera
Das Duell gegen den Subaru Soltera kann der Ariya für sich entscheiden. Im direkten Vergleich mit dem Subaru bremst der Ariya besser, verbraucht weniger Strom und lädt schneller. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden, dass man bei beiden SUVs Zeit für den Ladevorgang mitbringen muss. Außerdem bietet der Nissan in der zweiten Reihe mehr Komfort und kann so Punkte sammeln.

Gleiches Format, unterschiedliches Wesen: Im Vergleich mit dem Soltera gefällt der Nissan gefällt mit seiner wohnzimmerartigen Luftigkeit.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Keine Chance gegen den Skoda Enyaq
Dem Skoda Enyaq kann der Nissan leider nicht das Wasser reichen. Die stilsichere Einrichtung des Ariya überzeugt uns und auch die Längsdynamik gefällt. Insgesamt ist das SUV eine spannende und attraktive Alternative zum Skoda. Trotzdem muss sich der Japaner hinter ihm auf dem Treppchen einsortieren, denn insbesondere die schlechte Fahrersitzposition und der hohe Preis kosten Punkte.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Vorfacelift
Wirklich schick sind die hinterleuchteten, in die Holzapplikation integrierten kapazitiven Tasten, über die die Klimaanlage manuell bedient werden kann.
Fazit
von Katharina Berndt
Mit dem Ariya traut sich Nissan was. Und das finde ich gut. Das reduzierte Cockpit entspannt die Augen, und gerade die ins Holz eingearbeiteten Touchflächen lassen das Ganze sehr edel wirken. Das Raumgefühl ist so gut, dass man sich sicher auch auf längeren Strecken und mit mehreren Personen im Ariya wohlfühlt.
Technische Daten im Überblick
Hier finden Sie die wichtigsten Daten zu allen neu verfügbaren
Fahrzeugen
Listenpreis
- 58.840 – 63.840 €
Leistung
- 242 – 306 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 160 – 200 km/h
Elektrische Reichweite
- 498 – 516 km
Verbrauch (kombiniert)
- 18,2 – 20 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 5,7 – 7,6 s
Kofferraumvolumen
- 415 – 1.350 l
Anhängelast
- 750 – 1.500 kg
Alle Daten & Varianten

Nissan Ariya 1, SUV
Bauzeitraum: seit 04/2022
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alle Daten
Ariya 63 kWh 04/2022 – 06/2026
218 PS
7,5 s
401 km
43.490 €
Ariya 63 kWh, Advance Pack 04/2023 – 06/2026
218 PS
7,5 s
401 km
47.490 €
Ariya 63 kWh, Evolve Pack 07/2022 – 09/2023
218 PS
7,5 s
393 km
56.490 €
12 weitere Varianten anzeigen
Nissan Ariya
Fehler beim Laden der Daten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bitte versuchen Sie es später erneut.
Nissan Ariya Bilder
Die Reisen zum Ariya und dem Ariya Nismo wurden unterstützt von Nissan. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Nissan Ariya

1/11
Nissan setzt auf die Kombination SUV und Elektro: Mit dem neuen Ariya bringen die Japaner ein vollelektrisches SUV-Coupé auf den Markt, dass dem VW ID.4 Konkurrenz machen soll.
Bild: Nissan

2/11
Optisch und technisch soll der Ariya eine neue Ära bei Nissan einläuten. Die schmalen Scheinwerfer und der große, sich nach unten verjüngende Kühlergrill sollen zusammen mit den filigranen Tagfahrlichtern das neue Markengesicht von Nissan bilden. Als Gimmick spendieren die Designer dem Ariya ein leuchtendes Nissan-Logo.
Bild: Nissan

3/11
Ganz und gar im Trend liegt das Heck des Ariya mit dem durchgehenden Leuchtenband und den Lackierungsoptionen. Größentechnisch siedelt sich das Elektro-SUV zwischen den SUVs Qashqai und X-Trail an.
Bild: Nissan

4/11
Gerade im Vergleich zu bisherigen Nissan-Modellen ist das Cockpit sehr reduziert. Knöpfe gibt es kaum, stattdessen sind die Bedienfelder ins Armaturenbrett und die Mittelkonsole eingelassen.
Bild: Nissan

5/11
Die Symbole sind in das Holz im Innenraum unseres Fotofahrzeugs eingefräst. Wenn die Bordelektronik gestartet wird, werden sie beleuchtet. Bei Berührung gibt es ein haptisches Feedback per Vibration.
Bild: Nissan

6/11
Ein Zugeständnis an die Variabilität ist die elektrisch verschiebbare Mittelkonsole. Insgesamt wirkt der Ariya innen sehr edel, und auch das Raumgefühl ist sehr gut.
Bild: Nissan

7/11
Trotz der Coupéform hat man der Rückbank ausreichend Platz über dem Scheitel und für die Beine. Dank der leicht geneigten Lehne ist die Sitzposition hier überaus entspannt.
Bild: Nissan

8/11
Zur Darstellung von Infotainment-Inhalten und Instrumenten sind im Ariya zwei 12,3-Zoll-Displays verbaut. Inhalte sollen sich zwischen den beiden Monitoren hin- und herschieben lassen, das konnten wir leider nicht überprüfen, da wir es noch mit einem Prototyp zu tun hatten.
Bild: Nissan

9/11
Nissan bringt eine Sportversion des Elektro-SUV: Den Ariya Nismo. Die Sportversion kommt mit mehr Power und böserer Optik. Modifizierte Federn, Stabis und Stoßdämpfer sollen für mehr Verwindungssteifigkeit sorgen.
Bild: Nissan Deutschland

10/11
Schwarze Akzente und eine umlaufende rote Zierlinie, sportlicher gestaltete Schürzen, hinten mit Nebelschlussschleuchte im Diffusor, eine zusätzliche Abrisskante unter der Heckscheibe und etliche Nismo-Embleme kennzeichnen den Sport-Ariya.
Bild: Nissan Deutschland

11/11
Die Sitze mit Nismo-Schriftzug wurden eigens für den Ariya entwickelt. Dazu gibt es die klassischen Sport-Zutaten im Innenraum: Schwarz, Dunkelgrau und Rot sind die vorherrschenden Farben. Das Armaturenbrett, die Türen und Sitze sind mit Alcanatara bezogen.
Bild: Nissan Deutschland
Service-Links








