
Alpine A390
Generation 1
: ab 2026Alle Infos zum Modell

Vorstellung
Vorstellung

A390 versteht sich als "Sport Fastback"
Wenn man Alpine fragt, dann gehören in eine Traumgarage genau sieben Autos – so viele Elektromodelle plant die sportliche Renault-Tochter nämlich. Der kleine Stadtflitzer A290 und der Sportwagen A110 sind schon da, jetzt kommt mit dem A390 ein sportlicher Crossover. "Sport Fastback", wie Alpine selbst das Auto nennt. Oder auch: "Sportwagen im Anzug".
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 23. April 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Alpine A390, GT
400 PS
67.500 €
Alpine A390, GTS
470 PS
78.000 €
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- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Preis
Preis

A390 ist nicht günstig
Wer sich den noch einmal 70 PS stärkeren GTS vors Haus stellen möchte, muss sich noch gedulden. Das Topmodell wird etwas später in den Verkauf gehen – Anfang 2026 soll der stärkere A390 kommen. Bei 78.000 Euro geht es los – ein ordentlicher Preissprung.
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Stand: 23. April 2026
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Alpine A390, GT
400 PS
67.500 €
Alpine A390, GTS
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Design
Design

Dynamisches Design mit A110-Anleihen
Die Optik ist nah an der 2024 gezeigten Studie A390ß, sportlich und gleichzeitig elegant. Viele Elemente wie die Tagfahrleuchten und die Dreiecksmuster im unteren Lufteinlass haben es in die Serie geschafft, dazu kommen Aerodynamik-Features wie eine Luftführung unterhalb der Fronthaube und die seitlichen Air Curtains.

Die coupéhafte Dachlinie des Alpine A390 erinnert an den A110, unterhalb der Rückleuchte sind dreieckige Elemente in die Schürze eingelassen.
Bild: Automobiles Alpine
Im Profil wird das Konzept des Autos deutlich: Flach, lang und mit kurzem Radstand unterstreicht es den dynamischen Anspruch. Die Felgen gibt es in 20 und 21 Zoll.
Die flach abfallende Dachlinie, die etwas an den A110 erinnert, mündet in einer recht hohen Heckpartie, die wiederum von einem durchgehenden Leuchtenband und einem fetten Heckdiffusor geprägt ist. Der Diffusor dient wohl nur der Optik – dafür hat die seitliche Abrisskante eine aerodynamische Funktion, ebenso der kleine Heckbürzel.
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Stand: 23. April 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
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Alpine A390, GT
400 PS
67.500 €
Alpine A390, GTS
470 PS
78.000 €
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Antrieb
Antrieb

Drei E-Motoren im Alpine A390
Während sich der A290 als sportlicher Ableger des Renault 5 versteht, hat der A390 keinen Renault-Zwilling. Der Stromer nutzt zwar die AmpR-Medium-Plattform, auf der auch Renault Megane und Nissan Ariya stehen, für den Alpine wurde sie jedoch stark modifiziert.
Geben sich die französischen Pendants mit einem und der Ariya als Nismo mit zwei E-Motoren zufrieden, setzt Alpine noch einen drauf – buchstäblich. Angetrieben wird der A390 als performante GTS-Version von gleich drei Elektromaschinen mit einer kombinierten Systemleistung von 470 PS und maximal 808 Nm Drehmoment.

Die Front läuft spitz zu, an der Haube und an den Seiten sind aerodynamische Elemente integriert.
Bild: Automobiles Alpine
Laut Hersteller braucht es damit nur 3,9 Sekunden, um das 2,1 Tonnen schwere Auto aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen. Schluss ist bei 220 km/h.
Selbst die Basis hat 400 PS
Der Einstieg bekommt zwar dieselbe Anzahl an Motoren, leistet aber etwas weniger: 400 PS und 661 Nm. In 4,8 Sekunden soll der A390 so Landstraßentempo erreichen. Allrad ist bei beiden Versionen Standard.
Die 89 kWh große Batterie reicht immerhin für eine Reichweite von bis zu 551 Kilometer, bevor mit bestenfalls 190 kW nachgeladen werden muss. Jedenfalls im GTS, der GT ist auf 150 kW beschränkt. Eine Wärmepumpe zählt zur Serienausstattung.
Die technischen Daten im Überblick:
A390 GT | A390 GTS | |
|---|---|---|
Motor | 3 E-Motoren (1x Front, 2x Heck) | 3 E-Motoren (1x Front, 2x Heck) |
Leistung | 400 PS (295 kW) | 470 PS (345 kW) |
max. Drehmoment | 661 Nm | 824 Nm |
Antrieb | Allrad | Allrad |
0–100 km/h | 4,8 s | 3,9 s |
Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | 220 km/h |
Batteriekapazität | 89 kWh | 89 kWh |
Reichweite (WLTP) | 545–555 km | 500–515 km |
max. Ladeleistung | 150 kW | 190 kW |
Ladedauer mit max. Ladeleistung (15–80 %) | ca. 29 min | ca. 25 min |
Verbrauch (WLTP) | 18,7–19,8 kWh/100 km | 19,8–20,4 kWh/100 km |
Aktuelle Listenpreise
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Stand: 23. April 2026
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Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
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Alpine A390, GT
400 PS
67.500 €
Alpine A390, GTS
470 PS
78.000 €
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Ausstattung
Ausstattung

Infotainment mit Telemetrie-Anzeigen
Das Interieur des A390 ist im Serienauto weniger aufregend als in der Studie. Wobei es optisch sehr sportlich in dem Franzosen zugeht: Elemente aus Carbon, Leder und Alcantara zieren die Oberflächen, die Sportsitze vorne umarmen Fahrer und Beifahrer – alles versprüht einen dynamischen Eindruck.
Am interessantesten ist das eigens für den A390 entwickelte Telemetriesystem: Fahrzeugdaten wie Torque-Vectoring, Reifentemperaturen und Co werden in Echtzeit angezeigt.

Der Innenraum ist hochwertig gestaltet und gut verarbeitet, das von Renault bekannte Infotainment bietet eine Reihe zusätzlicher Funktionen.
Bild: Automobiles Alpine
Darüber hinaus kann der Fahrer verschiedene Herausforderungen einstellen, etwa eine Strecke mit einem gewissen Verbrauch fahren oder die maximale Beschleunigung rausholen.
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Stand: 23. April 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
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Alpine A390, GT
400 PS
67.500 €
Alpine A390, GTS
470 PS
78.000 €
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Test
Test

Fahren: wie ein hochbeiniger Sportwagen
Für die erste Fahrt haben wir uns ins Topmodell gesetzt. Als A390 GTS leistet das E-Auto 470 PS, die sich – man kann es nicht oft genug erwähnen – auf drei Motoren verteilen. Das ist in dieser Klasse selten.
Mit einer je nach Fahrprogramm variierenden Kraftverteilung wirbelt das SUV flotter durch die Kurven, als man es einem für Alpine-Verhältnisse so kolossalen Auto zugetraut hätte.

Man sinkt erfreulich tief in die schmucken Sabelt-Sessel, das Lenkrad versprüht Formel-Feeling.
Bild: Thomas Geiger
Überraschend wendig und agil
Von 0 auf 100 beschleunigt der A390 GTS mit seinen über 800 Nm in 3,9 Sekunden. Und erst bei 220 Sachen ist Schluss – für einen Stromer ist das nicht schlecht. Vor allem aber ist der A390 überraschend wendig und agil, giert nach Kurven, lässt sich leicht auch durch enge Radien treiben und hat obendrein eine bissige Bremse, selbst wenn man nicht an dem kleinen blauen Knubbel im Lenkrad fummelt, der die Rekuperation regelt.
Dabei gibt sich der A390 erfreulich digital – mit einer zwar, wie so oft, etwas enttäuschenden Sound-Simulation, dafür aber umso unterhaltsameren Track-App.
Fazit von Thomas Geiger: Natürlich hat die Welt nicht auf noch ein weiteres SUV gewartet, erst recht nicht von Alpine. Aber es tut weniger weh als befürchtet. Charmant, charakterstark, mit umso mehr Power und agiler, als man es einem solchen Koloss zugetraut hätte. Autos wie der Alfa Romeo Stelvio oder der Maserati Grecale wirken plötzlich fast altbacken.
Aktuelle Listenpreise
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Stand: 23. April 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Alpine A390, GT
400 PS
67.500 €
Alpine A390, GTS
470 PS
78.000 €
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- Antrieb
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Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 67.500 – 78.000 €
Leistung
- 400 – 470 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 200 – 220 km/h
Elektrische Reichweite
- 551 km
Verbrauch (kombiniert)
- 18,9 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 3,9 – 4,8 s
Kofferraumvolumen
- 532 – 1.643 l
Anhängelast
- 750 – 1.350 kg
Technische Daten & Varianten

Alpine A390 1, SUV
Bauzeitraum: seit 11/2025
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alpine A390, GT seit 11/2025
400 PS
4,8 s
551 km
67.500 €
Alpine A390, GTS seit 11/2025
470 PS
3,9 s
–
78.000 €
Alpine A390 Bilder
Diese Reise wurde unterstützt von Alpine. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Alpine A390: Neuvorstellung

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Wenn man Alpine fragt, dann gehören in eine Traumgarage genau sieben Autos – so viele Elektromodelle plant die sportliche Renault-Tochter nämlich. Der kleine Stadtflitzer A290 und der Sportwagen A110 sind schon da, jetzt kommt mit dem A390 ein sportlicher Crossover. "Sport Fastback", wie Alpine selbst das Auto nennt. Oder auch: "Sportwagen im Anzug".
Bild: Automobiles Alpine

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Die Optik ist nah an der Studie, sportlich und gleichzeitig elegant. Viele Elemente wie die Tagfahrleuchten und die Dreiecksmuster im unteren Lufteinlass haben es in die Serie geschafft, dazu kommen Aerodynamik-Features wie eine Luftführung unterhalb der Fronthaube und die seitlichen Air Curtains.
Bild: Automobiles Alpine

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Im Profil wird das Konzept des Autos deutlich: Flach, lang und mit kurzem Radstand unterstreicht es den dynamischen Anspruch. Die Felgen gibt es in 20 und 21 Zoll. Die flach abfallende Dachlinie, die etwas an den A110 erinnert, mündet in einer recht hohen Heckpartie, die wiederum von einem durchgehenden Leuchtenband und einem fetten Heckdiffusor geprägt ist. Der Diffusor dient wohl nur der Optik – dafür hat die seitliche Abrisskante eine aerodynamische Funktion, ebenso der kleine Heckbürzel.
Bild: Automobiles Alpine

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Das Interieur des A390 ist im Serienauto weniger aufregend als in der Studie. Wobei es optisch sehr sportlich in dem Franzosen zugeht: Zierelemente aus Carbon, Leder und Alcantara zieren die Oberflächen, die Sportsitze vorne umarmen Fahrer und Beifahrer – alles versprüht einen dynamischen Eindruck.
Bild: Automobiles Alpine

5/9
Am interessantesten ist das eigens für den A390 entwickelte Telemetriesystem: Fahrzeugdaten wie Torque-Vectoring, Reifentemperaturen und Co werden in Echtzeit anzeigt. Darüber hinaus kann der Fahrer verschiedene Herausforderungen einstellen, etwa eine Strecke mit einem gewissen Verbrauch fahren oder die maximale Beschleunigung rausholen.
Bild: Automobiles Alpine

6/9
Während sich der A290 als sportlicher Ableger des Renault 5 versteht, hat der A390 keinen Renault-Zwilling. Der Stromer nutzt zwar die AmpR-Medium-Plattform, auf der auch Renault Mégane und Nissan Ariya stehen, für den Alpine wurde sie jedoch stark modifiziert.
Bild: Automobiles Alpine

7/9
Geben sich die französischen Pendants mit einem und der Ariya als Nismo mit zwei E-Motoren zufrieden, setzt Alpine noch einen drauf – buchstäblich. Angetrieben wird der A390 als performante GTS-Version von gleich drei Elektromaschinen mit einer kombinierten Systemleistung von 470 PS und maximal 808 Nm Drehmoment. Der Einstieg bekommt zwar dieselbe Anzahl an Motoren, leistet aber etwas weniger.
Bild: Automobiles Alpine

8/9
Und das Ganze soll sich auch wie ein Alpine fahren: dynamisch, schnell und agil in den Kurven. Besonders hilfreich dürfte das aktive Torque Vectoring sein, das in jeder Lebenslage eine optimale Kraftverteilung ermöglichen soll. Gleichzeitig wird es einen Driftmodus geben, auf Wunsch kann man also das Heck tanzen lassen. Konnten wir im Studio leider nicht testen, holen das aber nach.
Bild: Automobiles Alpine

9/9
Diese ganze Technik gibt's natürlich nicht umsonst. Schon der A290 zeigt, dass die Alpine-Preise deutlich oberhalb von Renault angesiedelt sind. Wie bei Reichweite, Akkugröße und Ladegeschwindigkeit hält sich Alpine auch beim Preis des Neuen noch sehr bedeckt. Da sich der A390 technisch oberhalb des Nissan Ariya Nismo einordnen dürfte, rechnen wir mit einem Grundpreis von rund 70.000 Euro.
Bild: Automobiles Alpine
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