DTM: Irrer Krimi in Assen

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DTM: Irrer Krimi in Assen

Rast-Drama und Wittmann-Show

DTM-Krimi in Assen: René Rast verliert wegen Reifenproblemen den sicher geglaubten Sieg. Marco Wittmann rast von Startplatz 18 auf Rang zwei
Was für ein DTM-Krimi in Assen! Marco Wittmann sorgt mit einer Mega-Aufholjagd für beste Unterhaltung. Tabellenführer René Rast wiederum mit einem Reifen-Drama.
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Denn: Der Audi-Star fuhr einem sicheren Sieg entgegen, ehe seine Reifen knapp zehn Minuten vor dem Ende einbrachen. Bedeutete: Er musste nochmals an die Box und fiel aus den Top Ten. Einen Tag nach seinem „Halbzeit-Titel“ pflügte er mit frischen Reifen und Wut im Bauch durch das Feld und holte als Fünfter immerhin noch zehn Zähler.
Der Ärger beim Champion von 2017 war groß. „Das ist sehr frustrierend. Man führt, denkt, man hat alles unter Kontrolle, schont die Reifen. Und auf einmal gibt es einen extremem Leistungseinbruch. Das ist extrem schade, das wären schöne Punkte gewesen. Das war am Ende nur noch Schadensbegrenzung.“

Wittmann kämpfte sich vom letzten Startplatz nach vorn.

Den Sieg staubte Mike Rockenfeller ab: Für den Ex-Meister war es der sechste Sieg seiner Karriere, der erste seit 2017. Mann des Rennens war aber Wittmann: Der BMW-Pilot fuhr von Startplatz 18 nach einem furiosen Auftritt auf Platz zwei.
Wittmann: „Ich bin mit extrem viel Wut losgefahren, hatte eine super erste Runde und anschließend eine Mega-Pace. Wir haben uns für einen frühen Boxenstopp entschieden, danach war es nur noch Reifenmanagement. Dass ich mit den Reifen durchkomme, war aber nicht klar.“
Es wird wieder enger im Titelrennen: Rast liegt nach zehn von 18 Rennen mit 158 Punkten vorne. Dahinter: Markenkollege Nico Müller. Der Schweizer fuhr dank eines starken Schlussspurts als Dritter ebenfalls auf das Podium und kassierte so 15 Zähler, er steht nun bei 136.
Neuer Dritter ist Wittmann mit 118 Punkten. Er kündigt an: „Man darf im Titelkampf nicht aufgeben, es kann immer noch viel passieren.“
Ergebnis Sonntag:
1. Mike Rockenfeller (Audi)
2. Marco Wittmann (BMW)
3. Nico Müller (Audi)
4. Jonathan Aberdein (WRT)
5. René Rast (Audi)
6. Robin Frijns (Audi)
7. Daniel Juncadella (Aston Martin)
8. Paul di Resta (Aston Martin)
9. Jamie Green (Audi)
10. Pietro Fittipaldi (WRT)
11. Loic Duval (Audi)
12. Ferdinand von Habsburg (Aston Martin)
13. Philipp Eng (BMW)
14. Timo Glock (BMW)
15. Sheldon van der Linde (BMW)

Ausgefallen:
- Joel Eriksson (BMW)
- Bruno Spengler (BMW)
- Jake Dennis (Aston Martin)
Tabellenstand nach 10 von 18 Rennen
1. Rast 158 Punkte
2. Müller 136
3. Wittmann 118
4. Eng 113
5. Rockenfeller 94

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Autor: Andreas Reiners

Fotos: Hersteller

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