DTM: Lausitzring Sonntagsrennen
Green siegt, Reifenflüsterer Ekström Weltklasse
Jamie Green gewinnt sein zweites Saisonrennen. Doch was für ein Lauf von Mattias Ekström: Der Schwede raste nach einem frühen Stopp auf Platz zwei.
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„Das Qualifying bleibt für uns schwer, aber die Rennen funktionieren besser. Aber das ist zumindest gut für die Unterhaltung“, sagte Green. Was den Titelkampf betrifft, meinte er: „Es ist noch ein langer Weg bis zum letzten Rennen. Aber im Moment läuft es gut“, sagte Green.

Mit perfektem Reifenmanagement aufs Podium
Ebenfalls relativ früh wechselte Samstagssieger Lucas Auer seine Pneus. Der Österreicher hatte sich nach wenigen Runden bereits von Startplatz 15 auf Rang neun vorgearbeitet. Mehr war für den Gesamtführenden aber nicht drin, er steckte nach seinem Stopp die meiste Zeit über im Verkehr fest. Für den Spitzenreiter blieb am Ende nur Platz zehn und damit zumindest noch ein Punkt.
Green und Wickens gingen gegen Mitte des Rennens kurz nacheinander an die Box, wobei der Kanadier zunächst die Oberhand behielt und vorne blieb. Rundenlang beäugten sich die beiden anschließend, Green legte sich den Kanadier zurecht und ging in Runde 31 am Mercedes vorbei, der später auch noch Ekström passieren lassen musste.
Zum Desaster geriet das Rennen für BMW: Für den von Startplatz zwei aus ins Rennen gegangenen Tom Blomqvist war das Rennen nach einem Frühstart und einer Fünf-Sekunden-Strafe gelaufen, auch die restlichen Fahrer der Münchner hatten nicht zu übersehene Probleme auf dem Kurs, die sowieso noch nie die BMW-Paradestrecke war. Maxime Martin auf Platz acht und Meister Marco Wittmann auf Rang neun waren die einzigen, die etwas Zählbares holten.
Die Top 10 vom Sonntag:
1. Jamie Green (Audi/Großbritannien)
2. Mattias Ekström (Audi/Schweden)
3. Robert Wickens (Mercedes/Kanada)
4. Gary Paffett (Mercedes/Großbritannien)
5. Mike Rockenfeller (Audi/Deutschland)
6. Nico Müller (Audi/Schweiz)
7. René Rast (Audi/Deutschland)
8. Maxime Martin (BMW/Belgien)
9. Marco Wittmann (BMW/Deutschland)
10. Lucas Auer (Mercedes/Österreich)
2. Mattias Ekström (Audi/Schweden)
3. Robert Wickens (Mercedes/Kanada)
4. Gary Paffett (Mercedes/Großbritannien)
5. Mike Rockenfeller (Audi/Deutschland)
6. Nico Müller (Audi/Schweiz)
7. René Rast (Audi/Deutschland)
8. Maxime Martin (BMW/Belgien)
9. Marco Wittmann (BMW/Deutschland)
10. Lucas Auer (Mercedes/Österreich)
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