Aston Martin hat die Hüllen fallen lassen. Ein bisschen zumindest. Und ein bisschen anders als gewohnt. Am Mittwoch präsentierte R-Motorsport im Firmensitz im schweizerischen Niederwil bei einer Kickoff-Veranstaltung den Vantage DTM, mit dem das Team 2019 unter der Lizenz der britischen Kultmarke in der Tourenwagenserie an den Start gehen wird.
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Allerdings nicht als Testträger, sondern als Kunstmodell. Ein erster Vorgeschmack auf das also, was bald kommen wird. Denn mit dem Bau der Autos befinde man sich durchaus im Zeitplan, bestätigte Teamchef Florian Kamelger. Lange müssen sich die Fans nicht mehr gedulden. „Das Ziel ist, bei den Tests in Jerez dabei zu sein“, bestätigte Kamelger. Die Tests gemeinsam mit Audi und BMW steigen Anfang März. Für das Aston-Martin-Projekt sind es die ersten Tests.
di Resta
Diese vier Piloten fahren die Aston Martin in der neuen Saison.
Ende März werden die neuen Boliden, die mit dem neuen Class-One-Reglement einen neuen Vierzylinder-Turbomotor bekommen, homologiert. Im April steigt dann auf dem Lausitzring mit den ITR-Testfahrten die Generalprobe zur neuen Saison. Ambitioniertes Ziel von R-Motorsport ist es, dass Anfang Mai in Hockenheim vier Aston Martin in der Startaufstellung stehen. Dafür brachte das frühere Mercedes-Werksteam HWA ihre Expertisen ein. HWA ist für die Entwicklung und den Aufbau des Vantage-Quartetts zuständig. Fest stehen auch die vier Fahrer für 2019: Zwei alte Hasen in Ex-Champion Paul di Resta und Routinier Daniel Juncadella sowie in Ferdinand Habsburg und Jake Dennis zwei Talente.
„Der heutige Tag ist für unser Unternehmen auch deshalb besonders wichtig, weil wir der Öffentlichkeit anschaulich zeigen können, wie unser Motorsport-System aufgestellt ist,“ sagte Kamelger. „Wir haben für unser DTM-Projekt, das unter der operativen Führung von Vynamic steht, die Unterstützung von Aston Martin. R-Motorsport wird 2019 vier Aston Martin Vantage DTM unter der exklusiven Lizenz von Aston Martin einsetzen. Dazu haben wir ein Fahrerteam verpflichtet, das hinsichtlich Erfahrung, Talent und Ehrgeiz nichts zu wünschen übrig lässt. Schließlich ist die DTM-Teilnahme gegen große, in der DTM erfolgreiche Hersteller für uns eine enorme Herausforderung, der wir uns mit vollem Einsatz stellen.“