Motorsport Nachfahren

DTM: Neuzugang bei WRT-Audi

Fittipaldi-Enkel kommt in die DTM

Es hatte sich bereits angedeutet: Pietro Fittipaldi wird 2019 für das Audi-Kundenteam WRT an den Start gehen. Damit ist auch das zweite Cockpit der Belgier besetzt.
Happy End für das einzige Kundenteam in der DTM! Auf den letzten Drücker hat das W Racing Team einen Fahrer für das zweite Auto gefunden: Der Brasilianer Pietro Fittipaldi feiert beim Saisonauftakt in Hockenheim am 4./5. Mai sein DTM-Debüt am Steuer eines Audi RS 5 DTM. Der 22 Jahre junge Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi wird bei WRT Teamkollege des Südafrikaners Jonathan Aberdein (21).
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Damit bilden die beiden Piloten des Audi-Kundenteams die jüngste Fahrerpaarung in der DTM. „Vincent Vosse (WRT-Teamchef; d. Red.) hat eine Art Junior-Team geschaffen, das passt perfekt zu unserer Idee eines Kundenteams in der DTM“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Ich freue mich, dass wir WRT helfen konnten, Pietro als zweiten Fahrer für den DTM-Auftakt zu verpflichten.“

WRT Audi RS 5 DTM #21

Auch DTM-Chef Gerhard Berger freut sich: „Ich habe nie in Frage gestellt, dass sie einen zweiten Fahrer finden. Fittipaldi ist aus mehreren Gründen gut: Er ist jung, aufstrebend, mit der Zielrichtung Formel 1, ein guter Name, für die Internationalität und die DTM ein guter Schritt.“
Vosse ist erleichtert, dass die schwierige Suche nach dem zweiten Fahrer erfolgreich war. „Wir sind jetzt bestens gerüstet für unsere erste Saison in der DTM“, sagte Vosse, der vor allem durch die überraschende Absage von Ferdinand Habsurg im Winter zurückgeworfen wurde. 
Die Option mit Fittipaldi hatte sich erst kurz vor den finalen Testfahrten auf dem Lausitzring ergeben. Das generelle Problem: Kundenteams wie WRT sind auch auf ein gewisses Sponsoren-Paket der Fahrer angewiesen. Zwischen fünf und sechs Millionen Euro soll eine DTM-Saison mit zwei Autos kosten. Von Audi gibt es in erster Linie Unterstützung mit (gleichwertigem) Material.
Auf dem Lausitzring feierte Fittipaldi sein Debüt im Tourenwagen, dazu noch ein ansprechendes mit vielen Runden und guten Rundenzeiten. Fittipaldi: „Ich kann mir keine aufregendere Herausforderung vorstellen. Der Test auf dem Lausitzring ist sehr gut gelaufen. Das DTM-Auto ist anders als alles, was ich vorher gefahren bin.“
Er nutzte die Zeit, um sich an den Boliden zu gewöhnen und an das Limit heranzutasten. „Wir wissen, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben und viel zu lernen, aber ich bin enthusiastisch, was das Projekt und das Paket betrifft.“
„Wir haben eine lange Tradition, auf die Jugend zu setzen und jungen, talentierten und schnellen Fahrern Möglichkeiten zu geben, und das hat sich immer ausgezahlt. Es macht uns stolz, mit dem jüngsten Fahrerduo anzutreten“, so Vosse, der sich zudem bei Haas-Teamchef Günther Steiner bedankte, das Team gab Fittipaldi die Erlaubnis, seine Chance in der DTM anzugehen. Denn der 22-Jährige ist parallel auch Testfahrer für Haas in der Formel 1, saß zuletzt in Bahrain noch im aktuellen Haas-Renner.

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DTM: Bilder von den Testfahrten

Autor: Andreas Reiners

Fotos: Hersteller

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