Ungehinderter Sprint zur Pole-Position: Am Norisring bestreitet das Rekord-Starterfeld der DTM das Qualifying ausnahmsweise in zwei Gruppen.
Damit schafft die Serie für alle 29 Piloten die Voraussetzung für eine möglichst freie Runde bei der Jagd nach der Pole-Position und dem besten Startplatz auf dem nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg.
Am ersten Juli-Wochenende (1. bis 3. Juli) trägt die DTM die Saisonrennen sieben und acht in der Franken-Metropole aus. Im Rahmenprogramm fahren zudem die Talentschmiede DTM Trophy, der historische DTM Classic Cup, der Markenpokal BMW M2 Cup sowie die TCR Europe Series und die Ferrari Club Deutschland Racing Series.
„Faire Bedingungen – das ist das Ziel dieser Ausnahme“, erklärt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. „Durch das Luxusproblem der großen Anzahl der Autos waren wir zur Aufteilung gezwungen. Mit der jetzigen Variante erhält jeder Fahrer bestmögliche Bedingungen für die Zeitenjagd auf dieser kurzen Rennstrecke. Für Gerechtigkeit sorgt der Tausch der Reihenfolge der beiden Gruppen für das zweite Qualifying am Sonntag.
Am Norisring bestreitet das Rekord-Starterfeld der DTM das Qualifying ausnahmsweise in zwei Gruppen.

Die Zuschauer können sich auf einen offenen, ungehinderten Schlagabtausch um die Pole-Position freuen.“

Das Prozedere sieht wie folgt aus: Das Starterfeld wird zu Beginn des Events, anhand des zu diesem Zeitpunkt gültigen Punktestands der Fahrerwertung, in zwei Qualifying-Gruppen (A und B) aufgeteilt und für die Qualifying-Sessions am Samstag und Sonntag nicht mehr geändert.
Die Fahrer auf den ungeraden Positionen in Gruppe A, die auf den geraden Positionen in Gruppe B. Am Samstagvormittag geht zunächst die Gruppe A in das 20-minütige Qualifying A, nach einer fünfminütigen Pause folgt das gleichlange Qualifying B.
Die Zeitschnellsten je Gruppe gehen aus der ersten Startreihe ins Rennen, wobei der Fahrer mit der besten Zeit sich wie üblich die Seite für die Pole-Position aussuchen darf und sich die Fahrer seiner Gruppe dahinter aufreihen.
Die Meisterschaftspunkte für das Qualifying (drei, zwei, ein Punkt(e)) werden wie gewohnt an die Startpositionen eins bis drei vergeben. Zum zweiten Qualifying am Sonntag ändert sich die Reihenfolge, dann startet zuerst Gruppe B und im Anschluss Gruppe A.


In der Gesamtwertung führt BMW-Pilot Sheldon van der Linde (80 Punkte) vor Lamborghini-Fahrer Mirko Bortolotti (68 Punkte) und Audi-Pilot Nico Müller (62 Punkte).

Von

ABMS