Wer ist wirklich der beste Rennfahrer? Weil im Motorsport auch das Auto einen entscheidenden Einfluss auf die Performance hat, ist diese Frage schwer zu beantworten. Daher reifte 1979 eine Idee: Rennen in baugleichen Autos, unter anderem im Rahmenprogramm der Formel 1. Mit am Start: Die jeweils fünf schnellsten des Formel-1-Qualifyings.
DTM am Norsring 2019: Hier klicken
19 Rennen wurden 1979 und 1980 ausgefahren. Dafür wurde das BMW M1 Procar entwickelt, ein 470 PS starker Mittelmotor-Wagen (sechs Zylinder, 3,5 Liter Hubraum). 1979 setzte sich Niki Lauda durch, 1980 Nelson Piquet.
BMW
die M1 Procar Serie feierte am Norisring ihr Revival
Die Meisterschaft hatte derartigen Kultstatus, dass die Fahrzeuge heute von Sammlern für mehr als eine Million Euro gekauft werden.
Am Wochenende feierten sie am Norisring das Comeback. 1980 hat hier die M1 Procar Serie die 200 Meilen von Nürnberg veranstaltet. Beim Revival 2019 unter anderem am Steuer: Hans-Joachim Stuck und Harald Grohs, der erste DTM-Sieger aller Zeiten. DTM-Chef Gerhard Berger: „Der Sound des Sechszylinder-Motors ist atemberaubend.“
Auch Marc Surer steuerte einen der BMW. Obwohl es eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung war, gab er Vollgas: „Am Limit ist es am einfachsten, immer die gleichen Rundenzeiten zu absolvieren."
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die besten Bilder des M1 Procar Revivals.

Von

Michael Zeitler