DTM: Titelkampf spitzt sich zu

Fahrerwechsel bei Audi

Der DTM-Titelkampf spitzt sich weiter zu. Nur noch sechs Rennen stehen an. Bei Audi gibt es außerdem einen Fahrerwechsel und einen Neuling.
Fahrerwechsel bei Audi in der DTM: Benoît Tréluyer ersetzt am zweiten Zolder-Wochenende im Phoenix-Team seinen französischen Landsmann Loïc Duval.
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Hintergrund: Duval will gemeinsam mit Sébastien Bourdais und Tristan Vautier in einem Cadillac DPi beim Petit Le-Mans-Rennen der amerikanischen Sportwagenmeisterschaft IMSA in Road Atlanta an den Start gehen. Damit würde er das zweite Zolder-Wochenende verpassen.
Normalerweise hat die DTM für die Audi-Werksfahrer Vorrang, aber weil sich die Marke Ende 2020 zurückzieht, bekommen die Piloten mehr Freiheiten. Duval ist mit 155 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Nico Müller bereits aus dem Titelrennen.

Tabellenführer Nico Müller

©Audi

Für Tréluyer wären es die ersten Rennen innerhalb der DTM-Meisterschaft, wenngleich der 43-Jährige schon im gemeinsamen Rennen mit der Super GT in Fuji 2019 am Start stand und beachtliche Leistungen ablieferte. Noch muss Duval allerdings eine Einreisegenehmigung in die USA erhalten, was aufgrund der Corona-Pandemie nicht garantiert ist.
Drei andere Audi-Fahrer kämpfen derweil um den Titel: Nico Müller ist sechs Rennen vor Saisonende mit 242 Punkten Erster vor Robin Frijns (224) und René Rast (195).
Müller und Frijns starten beide für das Abt-Team. Hat der Rennstall einen Performance-Vorteil? „Unsere drei Teams arbeiten transparent zusammen, damit alle möglichst die beste Performance abrufen können“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass dazu. Trotzdem wird es für Rosberg-Fahrer und Titelverteidiger Rast zunehmend schwer, die beiden Abt-Piloten im Titelkampf noch abzufangen.
Die Rennen in Zolder am Samstag und Sonntag werden wie üblich von Sat.1 ab 13 Uhr übertragen. Allerdings berichten Moderatorin Andrea Kaiser und Co. aus dem Studio in Unterföhring. Hintergrund: Aufgrund der steigenden Infektionszahlen hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für Belgien ausgesprochen. Die  ITR reagierte mit einem Stopp des Kartenverkaufs. Bereits verkaufte Tickets werden vollständig zurückerstattet. In den Bereichen Teams und Organisation, Media und TV wurde das Vor-Ort-Personal auf ein Minimum beschränkt.

Fotos: Audi

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