DTM: Die besten Bilder aus Brands Hatch

DTM: Titelkampf wird heißer

Wittmann-Sieg und Aston-Martin-Drama

Der Titelkampf in der DTM wird heißer: Marco Wittmann holt auf, René Rast verteidigt die Spitze. Dramatisch ist es bei Aston Martin.
Was für ein Finale furioso in Brands Hatch! Marco Wittmann rettet seinen vierten Saisonsieg hauchdünn ins Ziel: 0,3 Sekunden Vorsprung hat der BMW-Pilot am Ende auf seinen Audi-Konkurrenten René Rast.
So lief die Qualifikation: Hier klicken
Ein Wimpernschlag. Der Zieleinlauf steht daher sinnbildlich für den Titelkampf. Denn der wird nach elf von 18 Rennen immer heißer. Grund: Wittmann setzt die Titelkonkurrenten mehr und mehr unter Druck. 
Mit dem 15. Sieg seiner Karriere steht der Fürther vor dem zwölften Lauf am Sonntag (ab 14 Uhr live in SAT.1) als Gesamtdritter bei 146 Punkten. Heißt: Er rückt dem Audi-Topduo immer näher auf die Pelle.
Auch wenn Tabellenführer Rast und der Gesamtzweite Nico Müller nur wenig Federn lassen mussten: Rast hat nach Rang zwei 178 Punkte. Müller, der als Dritter ebenfalls auf das Podium fuhr, liegt bei 151 Zählern. „Wir hatten eine sehr gute Pace. Am Ende sind die Reifen in die Knie gegangen. Ich wusste aber, dass nicht mehr viel passieren wird“, sagt Wittmann.

René Rast führt die Meisterschaft weiterhin an.

Kurios: Rast vergaß im Eifer der Aufholjagd am Ende sogar die Push-to-Pass-Funktion. Er hatte einen Fünf-Sekunden-Rückstand innerhalb weniger Runden fast komplett abgeknabbert. Ihm ging schließlich die Zeit aus. Rast: „Ich habe auf mehr Runden gehofft, eine mehr hätte ich gebraucht. Es hat deshalb nicht sollen sein.“
Unterm Strich war es trotz des BMW-Sieges mal wieder eine Audi-Demonstration. Heißt: Wittmann ist im Titelkampf ziemlich allein auf weiter Flur, insgesamt fünf Audi landeten in den Top sieben. Zweitbester BMW-Pilot: Philipp Eng auf Platz sechs. Das ist aber zu wenig: Er kann Wittmann kaum helfen und verliert selbst im Titelkampf den Anschluss, hat nur 119 Punkte.
Bitter war für Aston Martin das Heimspiel: Denn es war viel mehr drin. Immerhin: Paul di Resta sammelte am Anfang 16 Runden lang Führungskilometer. Dramatisch aber: Der Schotte lag als Achter bis kurz vor dem Ende auf Punktekurs, musste dann aber aufgeben.
Auch sonst ging viel schief: Daniel Juncadella drückte beim Start von Startplatz zehn aus den BMW-Konkurrenten Timo Glock in seinen Teamkollegen Jake Dennis, der auf Startplatz sieben stand. Die Folge: Dennis schied aus, Juncadella bekam eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt.
Und: Der Boxenstopp von Ferdinand von Habsburg in der neunten Runde nach einem Ausflug ins Gras verlief katastrophal, er fiel weit zurück. Juncadella holte als Zehnter immerhin noch einen Trostpunkt.
Ergebnis Samstag:
1. Marco Wittmann (BMW)
2. René Rast (Audi)
3. Nico Müller (Audi)
4. Robin Frijns (Audi)
5. Loic Duval (Audi)
6. Philipp Eng (BMW)
7. Mike Rockenfeller (Audi)
8. Sheldon van der Linde (BMW)
9. Jonathan Aberdein (WRT-Audi)
10. Daniel Juncadella (Aston Martin)
11. Jamie Green (Audi)
12. Bruno Spengler (BMW)
13. Timo Glock (BMW)

Ausgefallen:

- Paul di Resta (Aston Martin)
- Ferdinand von Habsburg (Aston Martin)
- Jake Dennis (Aston Martin)

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Autor: Andreas Reiners

Fotos: Hersteller

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