DTM: Toto Wolff im Tourenwagen
Susie war „not amused“

Mercedes-Boss Toto Wolff feierte auf dem Nürburgring ein Comeback als Rennfahrer. Und brach damit ein Versprechen an seine Frau Susie.
Bild: Mercedes
Eigentlich hatte Mercedes-Sportchef Toto Wolff seiner Frau Susie versprochen, nie wieder einen Rennwagen zu pilotieren. Hintergrund: 17 Jahre lang war der 45-Jährige selber als Rennfahrer aktiv, fuhr unter anderem in der Formel Ford, der österreichischen Rallye-Meisterschaft und in der FIA-GT-Meisterschaft. Doch als er 2009 den Rundenrekord für GT4-Autos auf der Nordschleife brechen wollte, flog er mit Tempo 270 ab. Die Folge: Wirbelbrüche, eine Gehirnerschütterung und abgerissene Geschmacksnerven.Am Samstag fuhr der Österreicher im Rahmenprogramm der DTM am Nürburgring erstmals wieder ein Rennen. Und seine „Susie war not amused“, verriet Wolff AUTO BILD MOTORSPORT. Immerhin: „Sie hat uns mit auf den Weg gegeben: Schaut, dass ihr das Auto nicht in die Leitplanke lenkt. Das haben wir ja geschafft!“

Toto Wolff griff am Nürburgring selbst ins Lenkrad
Für Wolff war es ganz nebenbei sogar eine kleine Zeitreise. Denn: Als junger Rennfahrer war er in den 90er Jahren mit der Formel Ford manchmal im Rahmenprogramm der DTM unterwegs. „Diese DTM-Renner waren für mich die große Welt, eigentlich unerreichbar“, sagt der 45-Jährige. „Es ist ein Heidenspaß, dieses Auto zu fahren. Ich bereue es nicht, es ist mir mal wieder klargeworden, warum ich in diesem Sport gelandet bin. Als ich mich reingesetzt habe, war es so, als wäre ich nie ausgestiegen.“
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