Unterstützung für DTM-Boss Gerhard Berger bei der Umstellung der DTM auf GT3-Fahrzeuge ab 2020. Mit GetSpeed und Rowe Racing haben sich zwei namhafte GT3-Teams positiv über die Pläne des Österreichers geäußert.
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„Die DTM ist eine starke Marke, die in Europa einen hohen Stellenwert genießt“, sagt GetSpeed-Teamchef Adam Osieka. „Ich bin davon überzeugt, dass das Konzept aufgehen kann und wir sind sehr daran interessiert, als Team 2021 in der DTM an den Start zu gehen. Der Reiz liegt für uns vor allem in dem erweiterten GT3-Reglement und der Tatsache, dass Sprintrennen mit Profirennfahrern bestritten werden. Das Konzept hat viel Potenzial.
GT3-Teams begrüßen DTM-Konzept
GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3
GetSpeed Performance geht derzeit in der GT World Challenge, den International GT Open, der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Zum Einsatz kommen in allen Serien Mercedes AMG GT3.
Auch Rowe Racing hatte sich bereits für eine DTM auf GT-Plus-Basis ausgesprochen. Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Wir hatten ja vor zwei Jahren schon einmal Ambitionen, auf der Plattform DTM etwas zu machen. Wir hatten Partner gefunden, die sich da mit uns engagieren wollten. Am Ende hatte es sich nicht ergeben. Sollte die Plattform DTM mit aktuellen GT3-Fahrzeugen weiter bestehen bleiben, wäre das natürlich für uns sehr interessant.“
Naundorf weiter: „Die DTM hat immer noch eine große Strahlkraft sowohl bei den Fans als auch bei den Sponsoren. Für den deutschen Motorsport wäre es wichtig, diese Plattform zu erhalten, auch um den Unterbau für den Nachwuchs zu sichern.“
Rowe fährt ebenfalls in der GT World Challenge, der NLS und bei den 24 Stunden am Nürburgring und in Spa. Die Mannschaft setzt sowohl BMW M6 GT3 und als auch Porsche 911 GT3 ein.

Von

Bianca Garloff