Ducati Streetfighter V4 S: Erster Eindruck

Bodybuilder auf zwei R├Ądern

Die Ducati Streetfighter V4 S ist eine messerscharfe Panigale V4 ohne Kleider. Beim Besuch auf der Motorrad-Messe in Hamburg strotzte sie optisch nur so vor Kraft.
Ducati hat der brandhei├čen Panigale V4 die Verkleidung abgeschraubt und so das ultimative Naked Bike der Saison 2020 geschaffen: Die Ducati Streetfighter V4 S ist ein 208 PS starkes Power-Ger├Ąt, das f├╝r 22.990 Euro unter anderem mit einem elektronisch einstellbaren Fahrwerk des schwedischen Spezialisten ├ľhlins vorf├Ąhrt. Der Vierzylinder gilt als Biest, das am besten von kundigen H├Ąnden gez├Ąhmt wird. Die Elektronik l├Ąsst keine W├╝nsche offen.

Die Proportionen erinnern an einen Bodybuilder

Die Aerodynamikfl├╝gelchen an beiden Seiten der Streetfighter sorgen bei 270 km/h f├╝r 28 Kilo Abtrieb.

Von vorne erinnert die Ducati an einen Bodybuilder beim Posing. Die Linien von Frontmaske, Tank und Heck wirken wie angespannte Muskeln. Die aufsteigende Silhouette l├Ąsst die Maschine angriffslustig aussehen, wie eine Raubkatze, die zum Sprung ansetzt. Nimmt man auf dem Fahrersitz Platz, geht diese Haltung der Ducati auf einen ├╝ber. Sobald die H├Ąnde auf den Griffen ruhen, sinkt der Kopf leicht zwischen die Schultern, der Oberk├Ârper schmiegt sich an den Tank, die Knie winkeln sich an, die Fu├čspitzen nehmen die Schalt- und die Bremsposition ein. Die Handlichkeit der Streetfighter V4 S stimmt. Der im Vergleich zur Panigale V4 h├Âhere und breitere Lenker sowie die etwas tiefer positionierten Fu├črasten entspannen die Sitzposition.

Die Ducati hat reichlich Elektronik an Bord

Schmankerl f├╝r Dynamiker: Die V4 S hat ein elektronisch einstellbares Fahrwerk von ├ľhlins.

Selbst bei k├╝rzeren Beinen erreichen die F├╝├če bequem den Boden. An Schr├Ąglagenfreiheit mangelt es offensichtlich nicht. Die Maschine erweckt den Eindruck, als lie├če sie sich mit den Oberschenkeln gut kontrollieren. Die Ducati kommt mit einem fl├╝ssigkeitsgek├╝hlten V4 mit 1103 Kubikzentimetern Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder, elektronisch gesteuerter Einspritzung, zwei Einspritzd├╝sen pro Zylinder und einer Abgasanlage mit zwei Katalysatoren. Die vorhandene Elektronik an Bord ist reichlich. Der Fahrer kann sich auf Kurven-ABS, Traktions- und Wheeliekontrolle sowie eine sogenannte "Slide Control" verlassen. Letztere passt das Drehmoment des Motors dem Gleitwinkel des Bikes an. Den perfekten Ampelstart unterst├╝tzt eine dreistufige Launch Control. Dank Quickshifter und Anti-Hopping-Kupplung kann ohne zu kuppeln runtergeschaltet werden. Das Motorbremsmoment l├Ąsst sich genauso einstellen wie das Fahrwerk. Drei Fahrmodi stehen zur Verf├╝gung. Brembo-Bremsen sorgen f├╝r die n├Âtige Verz├Âgerung.
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