Nissan Cube als VersuchstrĂ€ger fĂŒr den EV.

Neue E-Autos (2020 bis 2024)

Dyson Elektroauto fĂŒr 2020

Ein Stromer vom Staubsaugerbauer!

Staubsauger-Hersteller James Dyson will 2,3 Milliarden Euro in ein "radikal anderes" Elektroauto investieren. Der E-Motor ist schon fertig, Marktstart soll 2020 sein.

Sir James Dyson möchte den Markt fĂŒr E-Autos aufrollen

(dpa/mas) Die vor allem fĂŒr Staubsauger bekannte britische Firma Dyson arbeitet an einem Elektroauto und will es 2020 auf den Markt bringen. Das Fahrzeug werde "radikal anders" als heutige Modelle sein, sagte FirmengrĂŒnder James Dyson der Zeitung "Guardian" ohne nĂ€here Details. Ein Prototyp sei zwar noch nicht gebaut worden, aber ein Elektromotor dafĂŒr sei bereits fertig. Außerdem arbeite Dyson an zwei Arten von Batterien, die effizienter als die in bisherigen Elektroautos seien. "Dyson hat damit begonnen, an einem batteriebetriebenen Elektrofahrzeug zu arbeiten, das 2020 auf den Markt kommen soll", hieß es in einer Mitteilung von James Dyson. Weitere Details seien wegen des starken Wettbewerbs in der Branche noch geheim.
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Dyson baute bisher auch Ventilatoren und Haartrockner, jetzt will er die verschiedenen Technologien zusammenbringen. Die Entwicklung eines sauberen Autos ist ihm offenbar schon lange ein Anliegen: Bereits Anfang der 1990er-Jahre habe seine Firma ein System zur Dieselabgasreinigung entwickelt, schreibt er in der emotionalen Nachricht an die Mitarbeiter – niemand wollte es haben. Heute ist Luftreinheit ein großes Thema, und statt Abgase zu filtern, will Dyson nun "an der Wurzel ansetzen" und ein von vornherein sauberes Auto bauen. 

400 Mitarbeiter, zwei Milliarden Pfund Investition

FĂŒr das Projekt will Dyson zwei Milliarden Pfund (rund 2,3 Milliarden Euro) investieren. Mehr als 400 Mitarbeiter, darunter einige der besten Ingenieure der Firma und Fachleute aus der Autobranche, sind der Mitteilung zufolge bereits mit der Aufgabe beschĂ€ftigt und das Unternehmen heuere "aggressiv" weitere ArbeitskrĂ€fte an. Dyson hatte zuvor bereits erklĂ€rt, man arbeite an neuen effizienteren Feststoff-Batterien und habe kein Interesse, sie an andere Firmen zu verkaufen.
Der 70-jĂ€hrige Dyson sagte dem "Guardian", das Fahrzeug werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Asien gebaut, auch wenn Großbritannien mit im Rennen sei. "Wir werden das Auto dort produzieren, wo wir die Batterien herstellen." Dyson sehe einen sehr großen Markt fĂŒr das Auto in Fernost. Das Fahrzeug werde nicht gĂŒnstig sein, stellte Dyson klar – ohne eine GrĂ¶ĂŸenordnung fĂŒr den Preis zu nennen.
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