Edo Competition 911 Turbo S Blackburn: Test
Schneller als Walter Röhrl?

Das Ziel: am Sachsenring schneller zu sein als Walter Röhrl im Porsche 918 Spyder. Der Jäger: Edo Competition 911 Turbo S Blackburn mit 669 PS.
Was war das am Sachsenring-Rekordtag 2015 für ein Paukenschlag. Rallyeweltmeister Walter Röhrl setzte mit dem 918 Spyder die neue Porsche-Bestmarke. Mit einer Zeit von 1:30,34 Minuten unterbot er nicht nur alle bisherigen Serien-Porsche, sondern auch die getunten 911 Turbo S von Techart und Edo Competition. Rein von der Papierform her dürfte diese Zeit mit einem Elfer nicht mehr zu knacken sein, da könnte man noch so viele PS reinpacken.
Der Blackburn schlägt den Serien-Turbo um 109 PS

Im Heck schlummert das Biest: Edo bläst den Porsche 911 Turbo S auf satte 669 PS und 880 Nm auf.
Bild: Ronald Sassen
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Das Beschleunigungsvermögen ist atemberaubend

Der Edo-Elfer marschiert in 2,7 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht nach 9,2 Sekunden 200 km/h.
Bild: Lena Willgalis
Am Ende lässt Edo alle anderen Porsche hinter sich

Rekord geknackt: Mit einer Zeit von 1:30,15 Minuten setzt Edo die neue Bestmarke am Sachsenring.
Bild: Tobias Kempe
In Sektor 4 spielt der 918 seine 887 PS aus. 20 km/h mehr Topspeed sind eine Ansage. Der Rekord wackelt, noch zwei Kurven. Der 911 surft mit feinem Übersteuern an der Ideallinie entlang, schießt sich auf der kurzen Geraden noch mal auf 180 km/h hoch und gewinnt zwei Zehntel. Reicht das? Zurück in der Boxengasse, fragende Blicke. Die Vbox bestätigt, es ist geschafft, 1:30,15 Minuten, neuer Porsche-Rekord am Sachsenring!
Fazit
Der perfekte Dreh an den richtigen Stellhebeln, dazu eine gesunde Portion Power, das ganze abgeschmeckt von Könnern – das ist das Rezept für diese phänomenale Rekordrunde am Sachsenring. Edos 911 Turbo S Blackburn fährt trotz der Rennstreckenperformance auf der Autobahn noch geradeaus, man bekommt keine Rückenschmerzen, und der Sound der Hi-Fi-Anlage ist trotz Turbo- und Auspuffgetöse noch passabel. Allein die 242.870 Euro nerven etwas.
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