Motoröl hat wichtige Funktionen im Auto: Es sorgt für einen Film auf der Oberfläche von Teilen, um so deren Abnutzung zu verhindern. Zudem entfernt es Wärme von den beweglichen Teilen, schützt vor Korrosion und reinigt den Motor. Grundsätzlich sorgt zu wenig oder gar fehlendes Öl für einen stark erhöhten Verschleiß der Motorteile und eine verringerte Leistung des Motors. 
Das Gute: Moderne Autos sind mit Sensoren ausgestattet, die die Lebensdauer des Motoröls überwachen und automatisch empfehlen, wann es gewechselt werden sollte. Und sie melden sich auch, wenn das Auto mit zu wenig Öl unterwegs ist. Dann ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen.

Nicht immer eine letzte Warnung

Wichtig zu wissen: Nicht immer ist eine rote Lampe eine letzte Warnung, sondern das unmissverständliche Zeichen, dass es bereits zu spät ist, gerade bei älteren Autos. Dann hilft nur noch, das Auto sofort abzustellen, um große Schäden zu vermeiden. 
Dieses Zeichen ist kein gutes.
Bild: AUTOBILD

Die einfachste Methode, um dieses Szenario zu verhindern, ist, den Ölstand selbst regelmäßig zu kontrollieren. Also die Motorhaube öffnen, den Messstab im Motorraum herausziehen und auf die Markierungen auf dem Stab achten. Dort sind Maximum und Minimum angegeben. Nähert sich der Stand dem Minimum, ist es höchste Zeit, nachzufüllen.

Regelmäßige Überprüfung

Öl geht unweigerlich verloren, denn die meisten Motoren verbrennen einen Teil des Motoröls, wenn sie laufen. Eine regelmäßige Überprüfung ist also unerlässlich.
Weitere Anzeichen für zu wenig Motoröl: Ölflecken unter dem Auto können ein Zeichen sein, dass das Auto Öl verliert. Oder: Der Motor springt nur noch schwerfällig an und läuft weniger flüssig. Gibt das Auto zudem beim Anlassen ungewöhnliche, klappernde Geräusche von sich, kann das auch ein Hinweis sein.