Elektroautos kontra Verbrenner: Eine Branche am Wendepunkt
Zwischen Elektrozauber und Verbrennerliebe

Neue E-Autos lösen endlich den "Haben-wollen-Effekt" aus. Vom Xiaomi SU7 bis zum Denza Z9 GT – die Zukunft kribbelt elektrisch, trotz der alten Verbrenner-Liebe.
Bild: Thomas Geiger / AUTO BILD
Hin- und Hergerissen. Die Auto China in Peking hat mich beeindruckt. Nicht so sehr die Messe selbst mit ihrem Besucheransturm, den Massen an Influencern und heimischen Autoherstellern, die wie Popstars gefeiert wurden – das kann alles inszeniert sein. Es sind die Produkte, die Autos, die mich beeindrucken.
Noch zu selten habe ich bei Elektroautos diesen "Haben-wollen-Effekt", mit Ausnahme des Tesla Cybertruck und des Hyundai Ioniq 5 N. Aber der Xiaomi SU7, der Denza Z9 GT und weitere Premieren haben mein Interesse geweckt; ich würde sie zumindest gern genauer kennenlernen. Ansprechendes Design, fortschrittliche Technologie und attraktive Preise, zumindest in China.
Noch fließt zu viel Sprit im Blut
Meine innere Zerrissenheit spiegelt sich am Zeekr 001 FR und dem Prodrive P25 wider: Neue und alte Welt treffen aufeinander. Digitaler Hightech-Stromer gegen Verbrenner der alten Schule. Mutiges Neues gegen bewährtes Vertrautes. Noch fließt zu viel Sprit durch meine Adern, doch es beginnt im wahrsten Sinne des Wortes zu kribbeln. Da entwickelt sich etwas mit den Elektroautos, das ich langsam fühlen kann.
Kommen wir zurück auf den Boden der Tatsachen. Aktuell wird das Geld hierzulande noch mit den Verbrennern gemacht. Für sie gibt es eine große Nachfrage. Ihnen wird vertraut. Sie wecken unsere Emotionen. Doch die Zukunft ist elektrisch.
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