EnBW und ACE schließen neue Partnerschaft
Neuer Ladetarif: EnBW kooperiert mit ACE

Bild: EnBW
- Przemyslaw Szymanski
Im April 2024 überraschte der Energiekonzern EnBW mit der Ankündigung, die langjährige Kooperation mit dem ADAC und den beliebten Tarif "ADAC e-Charge" zum 1. August 2024 zu beenden. Während der ADAC schnell eine neue Partnerschaft mit Aral Pulse einging, setzt EnBW nun ebenfalls ein Zeichen für die Zukunft: Gemeinsam mit dem ACE (Auto Club Europa), dem zweitgrößten Automobilclub Deutschlands, startet das Unternehmen eine exklusive Kooperation. Damit können Mitglieder des ACE das Schnellladenetz von EnBW ab sofort zu attraktiven Sonderkonditionen nutzen.
54 Cent pro Kilowattstunde
Den vorliegenden Informationen nach bekommen ACE-Mitglieder die Kilowattstunde an EnBW-Ladestationen künftig für 54 Cent angeboten. Zum Vergleich: ADAC-Mitglieder bezahlen bei Aral Pulse 57 Cent pro Kilowattstunde. Eine Grundgebühr fällt weder bei der Kooperation zwischen dem ACE und EnBW noch bei der Zusammenarbeit von ADAC und Aral an.
Alle EnBW-Ladestationen nutzbar
Der genannte Preis von 54 Cent pro Kilowattstunde gilt jedoch ausschließlich an den 5000 Schnellladestationen, die EnBW in Deutschland selbst betreibt. An den mehr als 700.000 Ladepunkten europaweit, die zum sogenannten "EnBW HyperNetz" gehören und von ACE-Mitgliedern ebenfalls genutzt werden können, ist hingegen mit höheren Kosten zu rechnen. Genaue Details dazu nennen die Kooperationspartner allerdings nicht.
Ladekarte oder EnBW-App
ACE-Mitglieder können die EnBW-Ladestationen entweder mit der clubeigenen Ladekarte oder der App EnBW mobility+ freischalten. Für die Nutzung der App müssen sich Interessierte aber zunächst auf der Internetseite des ACE einloggen, um dort einmalig einen Zugangscode zu generieren. Dieser Code wird anschließend während der Registrierung in der EnBW-App eingegeben. Erst dann erhalten die App-Nutzer Zugriff auf die speziell für den ACE ausgehandelten Tarife.
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