Laser und Lichtschranke: So blitzt die Polizei

Erwischter Raser wollte Blitzer anzünden

Raser attackiert Blitzer mit Benzin

Ein 54-jähriger Österreicher raste über die A93 und wurde mit Tempo 200 geblitzt. Beim Versuch, den Blitzer zu zerstören, wurde der Mann gefasst!
(dpa/jr) Um eine hohe Strafe wegen zu schnellen Fahrens zu vermeiden, hat ein Autofahrer aus Österreich eine Blitzeranlage mit einem Akkubohrer bearbeitet – um sie anschließend mit Benzin in Brand zu setzen. Der 54-Jährige war in der Nacht zum 25. Mai 2019 auf der A93 in Richtung Rosenheim (Bayern) mit Tempo 200 in einer 60er-Zone unterwegs gewesen und wurde von einem mobilen Blitzer erfasst. In seiner Verzweiflung beschädigte er daraufhin die Außenwand des Blitzer-Anhängers mit einem Akkubohrer. Anschließend wollte der Raser Benzin in den Innenraum füllen und alles entzünden. Da die Anlage regelmäßig kontrolliert wird, wurde der Österreicher noch bei seinem Versuch von einer Streifenwagenbesatzung festgenommen. Das Benzin wurde sichergestellt.

Raser muss doppelt zahlen

Der Schaden liegt bei etwa 1500 Euro. Sämtliche Ergebnisse der Geschwindigkeitsüberwachung können nach Polizeiangaben immer noch ausgewertet werden. Somit werden den Fahrer neben den Folgen der Blitzer-Attacke auch die eines Geschwindigkeitsverstoßes treffen. Für Geschwindigkeitsverstöße jenseits der 70-km/h-Marke über Tempolimit drohen Bußgelder im hohen dreistelligen Bereich. Zudem muss sich der Raser auf ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten einstellen.

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