ESP-Quote gesunken
Abwrackprämie kostet Sicherheit

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Die ESP-Armut in Deutschland wird größer. Schuld ist nicht die Wirtschaftskrise, sondern die Abwrackprämie. Sie förderte 2009 den Kauf von Billigautos – und damit einen Rückgang an Sicherheit.
Die Deutschen Autoversicherer schlagen Alarm: Die Quote von zugelassenen Autos mit ESP in Deutschland ist im vergangenen Jahr von 81 Prozent (2008) auf 78 Prozent gefallen. Nach Schätzungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) wurden im Boomjahr 2009 mehr als 830.000 Pkw ohne das Elektronische Stabilitätprogramm neu zugelassen. Schuld daran ist die Abwrackprämie: Die meisten neu gekauften Fahrzeuge waren Kleinwagen – und da gibt es ESP oft nur gegen Aufpreis. Diesen scheuen aber Kleinwagenkunden mehr als Käufer von größeren und damit teureren Fahrzeugen.

Bild: Sven Krieger
Übersicht: Alle Marken, alle Modelle
Folgende Fahrzeughersteller bieten ESP laut UDV in allen Autos serienmäßig an: Alfa Romeo, Audi, BMW, Cadillac, Chrysler, Honda, Jaguar, Jeep, Lexus, Mercedes, Porsche, Saab, Seat, Smart, SsangYong und Volvo. Dacia und Daihatsu haben keine Modellreihen mit serienmäßigem ESP. Lada bietet gar kein Auto mit ESP an.
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