Erst die Nachhaltigkeit, dann der Sport! Die Extreme E will auch beim Double-Header auf Sardinien (6./7. Juli und 9./10. Juli) grüne Spuren hinterlassen. Dafür arbeitet die Rennserie für vollelektrische SUV mit der MEDSEA-Stiftung an einem Seegras-Wiederherstellungsprojekt, bei dem es um die Wiederbepflanzung von Seegras in einem geschädigten Bereich der sardischen Küste geht.
Denn: Seegras gilt als "Regenwald des Ozeans" und ist für die Gesundheit unserer Meere lebenswichtig. Es kann bis zu 35-mal schneller Kohlenstoff aus der Atmosphäre binden als tropische Regenwälder.
Außerdem besuchen die Teams Gemeinden in Sennariolo, die von den Waldbränden im Jahr 2021 betroffen waren, bei denen 20.000 Hektar Landschaft beschädigt und schätzungsweise 30 Millionen Bienen getötet wurden. Über 1.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Im Fokus steht die Wiederherstellung historischer Olivenhaine und beschädigter Olivenbäume. Eine Zusammenarbeit gibt es zudem mit einem Unternehmen, um deren Tool zur Vorhersage von Waldbränden zu fördern.

Scheider beim Debüt schnell unterwegs

Timo Scheider ist bei seinem Extreme-E-Debüt stark unterwegs.

Für die sportlichen Ausrufezeichen sorgte zum Auftakt im Qualifying zum zweiten Rennen des Jahres der Titelverteidiger. Denn Rosberg X Racing hat sich souverän für das Halbfinale qualifiziert.
Nach der Bestzeit im Einzelzeitfahren in Qualifying 1 dominierten Johan Kristoffersson und Mikaela Ahlin-Kottulinsky am Mittwochnachmittag im zweiten Qualifying Heat 1 auf dem Militär-Übungsplatz an der Südküste der Insel und ließen der Konkurrenz keine Chance.
RXR verwies X44, das Team von Rosberg-Rivale Lewis Hamilton, auf Platz zwei. Stark unterwegs beim Debüt: Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider, der beim spanischen Team XITE Energy Racing an der Seite von Tamara Molinaro fährt und Dritter wurde. Alle drei Teams zogen in das Halbfinale ein.

Auch Abt im Halbfinale

In Heat 2 setzten sich Carlos Sainz/Laia Sanz (Acciona Sainz XE) gegen Veloce Racing und McLaren durch. Für Abt Cupra XE um die Dakar-Legenden Jutta Kleinschmidt und Nasser Al-Attiyah reichte es zwar nur zu Platz fünf, doch durch Rang vier im Einzelzeitfahren tritt das Duo ebenfalls im Halbfinale an. Dort fahren nun in zwei Läufen jeweils drei Teams gegeneinander, wiederum jeweils zwei erreichen das Finale. Der fünfte Final-Teilnehmer wird im Crazy Race ermittelt.
Der erste Island X Prix auf Sardinien findet am Donnerstag ab 16:00 Uhr statt.  Der dritte X Prix des Jahres geht am Samstag und Sonntag mit Qualifying, Halbfinale, Crazy Race und Finale über die Bühne. ProSieben Maxx überträgt am Donnerstag ab 16 Uhr und am Sonntag ab 13 Uhr.

Von

ABMS