F1: Red Bull zwischen Sorge & Hoffnung
Marko: Neue Teile funktionieren

Weltmeister Sebastian Vettel geht mit einer Horror-Vorbereitung ins erste Rennen - sein Red-Bull-Team versucht nun Motorenparnter Renault zu helfen.
Bild: Getty Images
- Bianca Garloff
- Frederik Hackbarth
Trotz der schwachen Test-Performance im Winter glaubt man bei Red Bull weiter an den neuen RB10 – grundsätzlich sei der Wagen ein gelungener Wurf. „Wir wissen jetzt zumindest, dass unser Auto richtig schnell ist“, bestätigt auch Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko (70). Besonders die Geschwindigkeit des Boliden in schnellen Kurven macht dem Team Mut. Spekulationen einiger Fachmedien, zu viele neue Teile hätten am letzten Testtag Verwirrung gestiftet und den Renault unfahrbar gemacht, weist Marko gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT ins Reich der Fabeln.
Auto jetzt besser

Bisher mehr am Haken als auf der Strecke: Die Saisonvorbereitung mit dem RB10 lief nicht gut.
Eigene Task Force in Paris
Renaults größte Schwierigkeit besteht allerdings bei der Software zur Steuerung von Benzin- und Elektromotoren. Marko gibt zu: „Mit der Fahrbarkeit sind wir noch nicht zufrieden.“ Mit lediglich 1707 Testkilometern hat man den drittschlechtesten Wert in Sachen Laufleistung – nur Marussia und Lotus waren noch schwächer. Beim Weltmeisterteam ist man dementsprechend alarmiert, aufgeben will man aber nicht. In Paris schuftet eine Task Force bei Renault mit Hochdruck an Verbesserungen.
Domenicali ist gewarnt

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali (li.) will Red Bull noch nicht abschreiben - deren Motorsportberater Dr. Helmut Marko (re.) hört das sicher gern.
Die komplette Story zu Red Bull, wo Domenicali sein Ferrari-Team einordnet und was Sebastian Vettel von seinem durchwachsenen Test-Winter hält, lesen Sie in AUTO BILD MOTORSPORT Heft #10 – ab Freitag (7. März) als Heft im Heft in der neuen AUTO BILD erhältlich.
Service-Links