Facelift Aston Martin V8 Vantage
Mehr Mumm
Die Form ist eigentlich nicht zu verbessern – also haben die Engländer dem Aston Martin V8 Vantage ein neues Leistungspaket geschnürt, das verlauten lässt: Der Vantage kann beides sein – Cruiser und echter Sportwagen.
- Georg Kacher
Es kommt eigentlich nie vor, dass von einem Facelift nichts zu sehen ist. Doch in diesem Fall sagen wir: gut so – weil der V8 Vantage von Haus aus ein bildschönes Auto ist. In aufgewerteter Form präsentiert sich dagegen der technische Inhalt. Vor allem der neue 4,7-Liter-Motor glänzt in allen Lebenslagen. Die Leistung von 426 PS (statt 385) steht zwar erst bei 7000/min zur Verfügung, und der Drehmomentgipfel von 470 Nm (statt 417) thront bei 5750/min ebenfalls hoch über den Wolken. Trotzdem lässt sich der sämige V8 auch schaltfaul bewegen. Ein klarer Fall von zwei Seelen in einer Brust: entspannter Cruiser und kerniger Sportwagen. Vom Bilstein-Fahrwerk gibt es auf Wunsch eine Sportvariante. Erster Eindruck: ordentlicher Grundkomfort trotz insgesamt strafferer Abstimmung, sehr dynamisch und dennoch ausreichend schluckfreudig. Gewonnen hat auch die Lenkung, die mehr Fahrbahnkontakt vermittelt, ohne giftiger zu wirken.
Sportwagen mit Suchtpotenzial

Bild: Werk
Fazit von AUTO BILD-Autor Georg Kacher
Selten war die Botschaft so klar: Der Motor ist eine Wucht, das Fahrwerk hat gewonnen und beim Getriebe besteht nach wie vor Nachholbedarf. Dass wir kein Wort über die Form verlieren, hat einen ganz einfachen Grund: Der kleine Aston Martin ist ein verdammt hübscher Kerl. Und daran krittelt man nicht herum.
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