Fahrbericht Peugeot Partner Tepee HDi FAP 110
Ein Partner zum Leben

Der Tepee soll an ein Zelt erinnern. Aber eigentlich ist er eine Halle auf Rädern. Seinen großen Auftritt hat der Tepee als Lastesel. Der Kofferraum wächst von 505 bis zu 3000 Liter.
- Jörg Maltzan
107, 308, 607 – normalerweise sortiert Peugeot seine Autos nach simpler Dreiziffern-Hirarchie. Ein langweiliger Nummernsalat. Anders die Nutzfahrzeuge: Sie hören auf Namen. Zum Beispiel Expert, Boxer, Bipper oder Partner. Letzterer steht ab sofort komplett neu auch als Pkw-Version bei den Händlern und trägt den Modellzusatz "Tepee". Der Partner Tepee basiert auf dem Peugeot 308 und ist ein ausgesprochen durchdachter und anpassungsfähiger Kastenwagen. Gegenüber seinem Vorgänger (bleibt als Partner Origin im Angebot) ist der Neue fast 25 Zentimeter länger und zehn Zentimeter breiter. Dadurch gewinnt der Innenraum erheblich an Volumen. Platzmangel gibt es weder vorn noch hinten. Der Einstieg ist durch die hohe Sitzposition sehr bequem, und die Übersicht ist vorbildlich. Auch beim Rangieren. Die optionale Einparkhilfe (320 Euro) kann man sich sparen.
Der Peugeot ist ein Staufach-Wunder

Bild: Sven Krieger

Bild: Sven Krieger
Gleiches gilt für den Dieselpartikelfilter. Der gehört für die 109- und 90-PS-Selbstzünder (ab Herbst 2008) zur Serienausrüstung, der 75-PS-Einstiegsdiesel hat ihn aber nicht. Auch nicht gegen Aufpreis.
Fazit von Jörg Maltzan
Der neue Partner verdient seinen Namen zu Recht. Er ist ein hochvariabler Alleskönner. Sein Platzangebot ist super, die Beschleunigung des HDi beachtlich, der Durst gering. Ein gut ausgestattetes Auto nicht nur für Kurzstrecken, sondern auch für die große Reise. Ganz schlecht aber: ESP und Partikelfilter fehlen für die Basismodelle.
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