Winterzeit ist Einlagerungszeit – das kennt jeder Auto-Fan. Wenn's draußen kalt wird, kommen die Sportwagen ins Warme. So weit, so normal. Doch für einen Wiener Ferrari-Besitzer endete die Suche nach einem Winterplatz mit einer völlig verrückten Aktion: Ein Kran hob seinen Ferrari 296 GTB einfach auf den Balkon.

Ferrari sollte wie ein Kunstwerk ausgestellt werden

Laut Berichten von "Heute.at" ist der Mann hinter der Aktion Amar Dezic, ein junger Unternehmer, Tuner und Auto-Freak. In seiner Garage stehen sonst Porsche Panamera, BMW M2 und ein Range Rover Sport. Für den Ferrari 296 GTB sollte es diesen Winter allerdings etwas ganz Besonderes sein. Nachdem er keinen weiteren Garagenplatz bekommen hatte, dachte Dezic kurzerhand: dann eben höher hinaus!

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Gesagt, getan: Ein riesiger Kran rückte an, der Ferrari wurde in luftige Höhen geschwenkt – und landete spektakulär auf dem Balkon des Apartments. Dezic wollte das Auto sogar in eine beleuchtete Glasbox stellen. "Wie ein Kunstwerk", sagte er. Kostenpunkt: mehrere Tausend Euro. Und klar, das Ganze wurde natürlich gefilmt. Wer hebt schon heimlich einen Ferrari auf den Balkon?

Ein Balkon ist kein Autostellplatz

Doch das Dubai-Feeling hielt nicht lange. Die Wiener Behörden waren gar nicht begeistert. Schon nach wenigen Tagen kam die Ansage: Der Ferrari muss runter! Grund: Bedenken bei Statik und Brandschutz. Einen Sportwagen auf dem Balkon sieht man eben nicht jeden Tag. Und soll man wohl auch nicht.
Also rollte ein zweiter Kran an. Wieder großes Spektakel, wieder viele Zuschauer. Der Ferrari wurde zurück auf den Boden der Tatsachen befördert. Dezic will ihn nun in seiner Werkstatt unterstellen. Seine Erkenntnis nach der Aktion dürfte klar sein: Wien ist eben doch nicht Dubai – und ein Balkon ist kein Stellplatz.