Ein Ferrari, der eine Ladesäule blockiert? Für viele E-Auto-Fahrer ist das ein dreister Fauxpas. Doch ein kurioses Detail entfacht die Diskussionen erst richtig.

"ICEing" auf die Spitze getrieben: Verbrenner blockiert E-Ladestation

E-Auto-Fahrer kennen das Problem: Plätze an Ladesäulen werden von Autos mit Benzin- oder Dieselmotor besetzt. Dafür gibt es im Englischen sogar einen Begriff: "ICEing" – eine Anspielung auf "Internal Combustion Engine" (Verbrennungsmotor). Doch ein Vorfall mit einem Ferrari F430 setzt dem Ganzen jetzt die Krone auf.

Ferrari F430 an der Ladesäule

In einem griechischen E-Auto-Forum tauchten Bilder auf, die einen Ferrari an einer Ladesäule zeigen. Das Problem: Es handelt sich um einen F430 – einen reinen Benziner mit V8-Motor also. Doch damit nicht genug: Das Ladekabel steckt – offenbar absichtlich – in der Felge des Supersportwagens. Provokation oder Scherz?
Die Frage, die das Netz spaltet: Hat der Ferrari-Fahrer hier wirklich so dreist gehandelt? Oder hat ein Passant das Kabel aus Spaß in die Felge gesteckt? Wie auch immer – die Kommentare lassen jedenfalls kein gutes Haar an der Aktion.
  • "Wahrscheinlich lädt er seine Bremsen!"
  • "Ein Cybertruck sollte auf ihm parken, wäre verdient."
  • "Die meisten Ferrari-Besitzer sind doch immer so bescheiden und rücksichtsvoll – oder nicht?"
  • "Wie viel Ego passt in eine einzige Felge?"
Ob es sich nun um eine bewusste Provokation oder einen missglückten Witz handelt, bleibt unklar. Fest steht aber: Ladestationen sind keine Parkplätze – egal ob für einen Kleinwagen oder einen Ferrari.