Ein Ferrari, zwei Leben: Zwölf Jahre lang wurde der damals noch gelb lackierte F40 als Rennwagen genutzt, heute ist er eine Wertanlage. Und so selten diese italienischen Supersportler aus den 80er-Jahren auch sind (es wurden insgesamt 1315 Ferrari F40 gebaut) – dieses Exemplar ist auf jeden Fall einmalig. Nicht nur wegen der bis zu 1000 PS!
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Wie viel ein potenzieller Käufer im Rahmen der Monterey Car Week (ab dem 20. August) mindestens auf den Tisch legen muss, verrät das Auktionshaus RM Sotheby's nur auf Anfrage.
1989 Ferrari F40 Competizione
Einzigartig: Mit seiner Lackierung und den Modifikationen ist dieser F40 garantiert einmalig.

Dass dieser Ferrari F40 nicht original ist, lässt sich unschwer erkennen. Die graue Unilackierung ("Grigio Nardo") ist natürlich nicht serienmäßig. Auch der Luftauslass auf der Motorhaube ist nicht F40-typisch.
1989 Ferrari F40 Competizione
Von der Motorhaube bis zum Flügel wurde zwar vieles verändert, doch die unverkennbare Silhouette ist geblieben.

Mit Fünfspeichen-Felgen ist der originale Italiener zwar auch serienmäßig ausgestattet, jedoch in einem anderen Stil – und vor allem nicht in Schwarz. Zusätzlich haben die aktuellen Felgen einen Zentralverschluss.
Auch der Flügel wurde verändert. Schnell wird also klar: Wer der Ansicht ist, dass ein Ferrari perfekt vom Band kommt und nicht getunt werden darf, ist hier falsch.

Modifizierter Ferrari-V8-Biturbo leistet bis zu 1000 PS

Passend zur besonderen Optik und der Rennwagennutzung des Auktionsautos wurde auch der Motor modifiziert. Der originale V8-Biturbo des F40 wurde zwar erhalten, leistet je nach Einstellung aber 700 bis 1000 PS (original sind es 478 PS).
1989 Ferrari F40 Competizione
Ebenfalls nicht original: Der Innenraum schreit nach Rennsport!

Restaurierung für 123.000 Euro

Zur chronologischen Einordnung: 1992 wurde der Straßen-F40 von Cavallino Tuning zu einem Rennwagen umgerüstet. Im Zuge dessen wurden unter anderem die Aufhängung, Stoßdämpfer und Bremsen ersetzt.
Außerdem erhielt der bis dato rote Ferrari eine gelbe Lackierung. Fünf Jahre später folgten weitere Modifikationen durch G-Tex – hier wurde auch die Motorleistung erhöht.
1989 Ferrari F40 Competizione
Vor 20 Jahren – und noch gelb lackiert – drehte dieser F40 als Rennwagen seine Runden.

Von 1997 bis 2006 war der F40 mit Michel Oprey im Renngeschäft unterwegs, von 2006 bis 2009 mit einem britischen Team. Anschließend ging der Supersportwagen in Privatbesitz über und wurde für 123.000 Euro restauriert sowie neu lackiert – das wohl einmalige Grau trägt er noch heute.

Von

Kim-Sarah Biehl