Ferrari P4/5 Pininfarina
Einmalig, dieser Ferrari

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Wie bitte? Ein Enzo ist Ihnen nicht exklusiv genug? Kein Problem: Für drei Millionen Euro schneidert Pininfarina gern ein Einzelstück.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten alles, was man sich so wünscht: Haus, Boot, Auto. Vielleicht auch mehrere Autos. Vielleicht sogar einen Ferrari Enzo. Eigentlich fehlt dann nichts mehr zum Glück. Sollte man meinen. Es sei denn, der Enzo gefiele einem nicht mehr so richtig, weil es inzwischen schon so viele davon gibt. Knapp 400 Exemplare weltweit sind schließlich eine ganze Menge. Das kann einen fast schon wieder ins Unglück stürzen. Doch wenn Geld glücklich macht, darf man James M. Glickenhaus als einen glücklichen Mann bezeichnen. Der 56-Jährige arbeitete lange Jahre als erfolgreicher Regisseur und Produzent, bevor er vor zehn Jahren in die Firma seines Vaters einstieg. Und die ist auch nicht ohne Fortune: Glickenhaus & Co. zählt zu den renommiertesten New Yorker Investment-Beratern und managt derzeit die Vermögen anderer Leute mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Dollar.


Wenig Toleranz dagegen erfährt Glickenhaus derzeit aus den Reihen anderer Ferrari-Sammler. "Sie halten mich für verrückt, weil ich einen Enzo habe umbauen lassen", bekennt er mit mildem Lächeln. Doch damit kann er leben, denn er zählt sich ohnehin nicht zu denen, die ihre Autos nur in klimatisierten Garagen vor sich hin altern lassen. Nach der Publikumspremiere am 20. August beim Concours d'Élégance

Technische Daten: V12 • fünf Ventile pro Zylinder • vier oben liegende Nockenwellen • Hubraum 5988 cm³ • Leistung 660 PS bei 7800/min • max. Drehmoment 657 Nm bei 5500/min • Hinterradantrieb • sequenzielles Sechsganggetriebe • Einzelradaufhängung • Radstand 2650 mm • L/B/H 4630/2042/1126 mm • Reifen 255/35 ZR 20 vorn, 335/30 ZR 20 hinten • innenbel. Keramikbremsen • Leergewicht 1200 kg • Spitze 362 km/h • 0–100 km/h in 3,55 Sekunden • Preis: circa 3.000.000 Euro
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