Fiat Pandina (2024) Sondermodell
Fiat baut den Panda-Verbrenner noch bis mindestens 2027
Fiat Pandina
Mit digitalem Cockpit und einer verbesserten Sicherheitsausstattung soll der Pandina der fortschrittlichste und sicherste Fiat Panda aller Zeiten sein. Erster Check!
Bild: Fiat Automobiles S.p.A.
Alle Zeichen stehen auf Panda! Bevor Fiat voraussichtlich im Juli den elektrischen Panda enthüllt, zeigen die Italiener ein Sondermodell und verkünden, dass der Verbrenner-Panda noch bis 2027 im Programm bleibt – mindestens!
Am 29. Februar 1980 wurde der Fiat Panda präsentiert und mutierte vom Start weg zum Bestseller. Das "Haushaltgerät auf Rädern" wie Designer Giorgio Giugiaro den Ur-Panda einst nannte, wurde mehr als vier Millionen Mal produziert. Über alle drei Generationen hinweg wurden insgesamt acht Millionen Panda verkauft.
Das meistverkaufte Auto in Italien seit zwölf Jahren
Und auch wenn der Kleinwagen in Deutschland mit rund 7000 Einheiten in 2023 kein Verkaufsschlager war, so sieht es in seiner Heimat gänzlich anders aus. Mit über 100.000 verkauften Exemplaren war der Panda im vergangenen Jahr das mit Abstand meistverkaufte Auto in Italien, so wie auch in den elf Jahren zuvor.

Der Pandina basiert auf dem Panda Cross. Die gelben Außenspiegelkappen sind das markanteste Erkennungszeichen.
Bild: Fiat Automobiles S.p.A.
Die Kunden schätzen den 3,65 Meter kurzen Fiat vor allem für sein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. In Zeiten, wo bezahlbare Mobilität immer mehr auf der Strecke bleibt, geht der Panda mit gutem Beispiel voran. Er ist aktuell zum Angebotspreis von 13.990 Euro zu haben.
Fiat setzt auf den Verbrenner
Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass Fiat an seinem Bestseller festhält. Wenn ab Sommer die Panda-Familie wächst – geplant sind Limousine, SUV, Pick-up und sogar ein kleiner Camper – wird die Produktion des seit 2012 erhältlichen Panda im Werk in Neapel sogar noch mal um 20 Prozent angehoben. Fiat setzt auf den Verbrenner.
Pünktlich zum Sommer kommt das Sondermodell Pandina, das auf dem Panda Cross basiert und auf den ersten Blick an den gelben Außenspiegelkappen zu erkennen ist. Am Heck entfällt der Panda-Schriftzug und auf den Fondtüren steht jetzt Pandina. Details wie der angedeutete Pandabär auf den Nabendeckeln sind charmant.

Hätten Sie es erkannt? Auf den Nabendeckeln lugt im Anschnitt ein Pandabär hervor.
Bild: Fiat Automobiles S.p.A.
Im Innenraum tut sich da mehr: Vorbei sind die Zeiten von analogen Instrumenten, was einigen Fans sicherlich wehtun wird. Fiat macht den Kleinwagen frisch für 2024 und zwar mit einem aufgeräumten Digitalcockpit in sieben Zoll. Im Zuge dessen wurden auch die Lenkradtasten überarbeitet, wobei glücklicherweise auf Touchflächen verzichtet wurde. Der leicht überarbeitete Infotainment-Bildschirm in sieben Zoll inklusive Apple CarPlay und Android Auto ist Serie beim Pandina.
Deutlich verbesserte Sicherheitsausstattung
Hervorzuheben ist die deutlich verbesserte Serienausstattung: Sechs statt bisher vier Airbags, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent, autonomer Notbremsassistent, Tempomat und Einparkhilfe hinten gibt es beim Pandina ohne Aufpreis. Was die Italiener vollmundig als sichersten Panda verkaufen, ist letztendlich aber auf die Gesetzgebung zurückzuführen, die diese Ausstattungen in Zukunft vorschreibt. Was auch immer der Grund ist, die Kunden profitieren jedenfalls.

Die größte optische Neuerung ist das digitale Instrumentendisplay in sieben Zoll. Außerdem haben die Italiener die Sicherheitsausstattung deutlich verbessert.
Bild: Fiat Automobiles S.p.A.
Ab Sommer ist der Fiat Pandina mit dem bekannten 1,0-Liter-Dreizylinder Mildhybrid mit 70 PS und Sechsgang-Handschaltung in fünf unterschiedlichen Außenfarben erhältlich. Zum Preis schweigen die Italiener zum aktuellen Zeitpunkt noch. Ein Blick in den Konfigurator zeigt, dass der Panda Cross aktuell ab 16.990 Euro zu haben ist.
So viel wird der Pandina kosten
Der Pandina dürfte also maximal 18.000 bis 19.000 Euro kosten. Dafür gibt es ein praktisches Auto mit Platz für fünf, einem zwar bekannten, aber charmanten Design und bewährter Technik. Und im Zuge des Elektrowahns sind einige ehemalige Konkurrenten des Panda nicht mehr erhältlich oder stehen vor dem Aus. Fiat macht es anders und setzt auf den Pand(in)a!
Diese Reise wurde unterstützt von Fiat. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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