Fiat Qubo L (2026): mit bis zu sieben Sitzen und als Diesel
Fiat glaubt an den Kastenwagen

Während andere voll auf SUV setzen, bringt Fiat einen neuen Kastenwagen. Klassisch mit zwei Radständen, bis zu sieben Sitzen und immer als Diesel.
Bild: Stellantis
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Hochdachkombis werden seit Jahren immer wieder totgesagt. Fiat glaubt jedoch an die Zukunft der praktischen Kastenwagen und präsentiert den Qubo L. Der Name ist neu, die Baureihe nicht: 1977 startete die erste Generation, damals noch als Fiorino; inzwischen trägt diesen Namen nur noch die Handwerkervariante. Die Pkw-Version hieß zwischenzeitlich Doblò. Das neue Modell ist trotz der langen Bauzeit erst die vierte Generation.
Die Form erinnert ein wenig an einen geschrumpften Van. Den Qubo gibt's in zwei Längen: 4,40 oder 4,76 Meter. Wobei die kurze Version fünf Sitze hat, die längere bietet Platz für sieben. Etwas verwirrend: Beide Versionen heißen Qubo L.
Die Abmessungen im Überblick:
- Länge: 4406 mm (Fünfsitzer) / 4756 mm (Siebensitzer)
- Breite: 2107 mm
- Höhe: 1775 mm (Fünfsitzer) / 1787 mm (Siebensitzer)
- Radstand: 2785 mm
Die Optik ist im Vergleich zum Vorgänger Doblò erwachsener und moderner geworden. Mit schwarzer Plastikschürze an der Front strahlt er jedoch immer noch eine gewisse Robustheit aus.
Praktisch: Das Heckfenster lässt sich separat öffnen. Zum schnellen Verstauen muss man also nicht die große Kofferraumklappe bemühen. In den Gepäckraum passen beim Fünfsitzer 1355 Liter, bei umgeklappter Rückbank sind es glatte 3000 Liter. Die Version mit langem Radstand bietet so noch mal 500 Liter mehr. Sind die Sitze aufgestellt, schluckt der lange Qubo 1900 Liter. Klappt man den Beifahrersitz um, misst der Laderaum übrigens bis zu drei Meter.
Bei der verlängerten Qubo-L-Version sind die Sitze in der zweiten Reihe individuell verstellbar. Reihe drei ist ausklappbar und auf Schienen angebracht.
27 Staufächer
Ablagemöglichkeiten sind natürlich auch beim kleinen Personentransporter ein großes Thema. Fiat wirbt mit 27 Staufächern.

Ein Zehnzoll-Infotainment ist Serie. In den beiden höheren Ausstattungen werden auch die Instrumente digital angezeigt (ebenfalls zehn Zoll).
Bild: Stellantis
Das Cockpit ist reduziert aufs Wesentliche – das bedeutet jedoch nicht, dass es keine Knöpfe gibt. Praktische Materialien strahlen einen gewissen Nutzfahrzeugcharakter aus.
Den Qubo L gibt es nur mit einem Motor. Es handelt sich um einen 1,5-Liter-Turbodiesel, wahlweise mit 100 PS oder 130 PS. Während man bei der schwächeren Variante manuell durch sechs Gänge schaltet, kommt die stärkere mit einer Achtgang-Automatik.
Das kostet der Fiat Qubo L
Preislich geht es ab 25.490 Euro los, dafür gibt es den Fünfsitzer mit 100 PS. Für den Siebensitzer mit längerem Radstand verlangt Fiat mindestens 26.990 Euro. Die 30 Zusatz-PS erhöhen den Startpreis jeweils um 2000 Euro.
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