Sie sind ein Fan der Farbe Grau? Dann wird Ihr nächstes Auto wohl kein Fiat! Die Italiener stellen mit sofortiger Wirkung die Produktion grauer Autos ein. Kein Witz: Die Aktion ist Teil von Fiats neuer Marketingstrategie mit dem Namen "Operation No Grey" und soll mehr Farbe ins Leben bringen – zumindest in das aller Fiat-Kunden.
In einem dazu veröffentlichten Werbeclip ergreift Fiat-Boss und Stellantis-Marketingboss Olivier François höchstpersönlich das Wort: "Grau, die Lieblingsfarbe der Autohersteller. Deutsches Grau, japanisches Grau, französisches ... verkauft sich einfach und immer", sagt der Fiat-CEO, während er an ein paar Konkurrenz-Autos vorbeischlendert. "Aber hey, wir sprechen nicht über Deutschland, Japan oder Frankreich. Wir reden über Italien."
Fiat stoppt Produktion grauer Autos
"Von heute an gibt es bei Fiat kein Grau mehr": Fiat-Boss Olivier François lässt sich im Fiat 600 Elektro in einem riesigen Farbeimer versenken.
Bild: Fiat

Als passende Kulisse flaniert François im Clip durch den ligurischen Küstenort Lerici, bekannt für seine bunten Häuser. "Schaut nur: Italien, das ist Freude, Optimismus, Liebe, Leidenschaft, Leben. Und was hat Grau damit zu tun? Nichts!", sagt François, ehe er sein Anti-Grau-Plädoyer schließt: "Die Welt braucht kein weiteres graues Auto. Deswegen lasst uns die Regeln ändern! Von heute an [gibt es; d. Red.] bei Fiat kein Grau mehr!"

Fiat-Boss in riesigem Farbtopf versenkt

Anschließend lässt sich der Fiat-Capo im grauen Fiat 600 Elektro in einem riesigen Eimer oranger Farbe versenken, der auf dem Marktplatz von Lerici eigens für den Dreh aufgebaut wurde. Die Message der spektakulären Aktion ist klar: "Italien, das Land der Farben. Fiat, die Marke der Farben", heißt es am Ende des Clips.

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Ob sich die Italiener mit der Ausrichtung allerdings auch bezüglich ihrer Verkaufszahlen einen Gefallen tun, bleibt abzuwarten: Statistisch gesehen war Grau – oder ein vergleichbarer Silberton – auch 2022 die beliebteste Farbe bei neuzugelassenen Autos in Deutschland. Auch bei Fiat-Fahrzeugen war dieser Anteil mit immerhin 15 Prozent grauer Neuwagen nicht zu vernachlässigen. Nun muss die Kundschaft entscheiden, was sie vom neuen bunten Weg hält.