Ein Fahrzeugkonzept, das fast in Vergessenheit geraten war, feiert sein Comeback. Mit dem Tris lässt Fiat das Dreirad-Transporter-Konzept wieder aufleben und schickt den legendären Piaggio Ape ins Elektrozeitalter.
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Ursprünglich wurde der Tris für Märkte in Afrika und dem Nahen Osten entwickelt. Ab 2027 soll das elektrische Dreirad aber auch nach Europa kommen. Fiat sieht den Tris als Alternative zwischen Lastenrad und Lieferwagen – vor allem für Lieferdienste, Handwerksbetriebe und andere Gewerbetreibende, die in engen Innenstädten unterwegs sind.

Drei Varianten für den Arbeitsalltag

Zum Marktstart soll der Tris in drei Ausführungen angeboten werden: als Pick-up, mit offener Pritsche oder als Fahrgestell für individuelle Aufbauten. Mit einer Länge von rund 3,17 Metern bleibt das Dreirad äußerst kompakt. Die Ladefläche misst rund 2,25 Quadratmeter und bietet sogar Platz für eine Europalette. Je nach Ausführung liegt die Nutzlast laut Fiat bei rund 430 Kilogramm. Damit transportiert der kleine Stromer deutlich mehr als ein Lastenrad, bleibt aber schmaler und wendiger als ein klassischer Lieferwagen.
Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Batterie soll eine Reichweite von rund 75 Kilometern ermöglichen und lässt sich über eine normale Haushaltssteckdose laden. Das Ladekabel ist bereits im Fahrzeug integriert.

Auch als Shuttle für Hotels

Dass Fiat in dem Tris mehr sieht als ein reines Lieferfahrzeug, zeigt die Studie Tris Dolcevita. Die offene Shuttle-Version richtet sich an Hotels und Ferienanlagen und erinnert an die offenen Transportfahrzeuge, die früher an der italienischen Riviera unterwegs waren. Ob eine solche Variante tatsächlich in Serie geht, ist bislang offen.
Fiat Tris Dolcevita
Der Fiat Tris Dolcevita ist eine Studie für Hotels und Ferienanlagen. Das elektrische Dreirad soll Gäste emissionsfrei über kurze Strecken transportieren.
Bild: Stellantis
Produziert wird der Tris in Marokko. In Italien soll das elektrische Dreirad zu Preisen ab 6950 Euro angeboten werden. Wann das Fahrzeug nach Deutschland kommt und was es hier kosten wird, hat Fiat bislang noch nicht bekannt gegeben. Wir bleiben dran!

Fazit

Spannend ist vor allem die Studie Tris Dolcevita. Im Innenraum sitzt es sich überraschend bequem, hinter den Sitzen bleibt zudem Platz für Koffer. Für Hotels und Resorts wäre das eine interessante Alternative zum klassischen Golfcart.